Ústí nad Orlicí wir kommen

Geschrieben von Laura Theis Q11.

Das P-Seminar Böhmerwaldcross schlägt eine Brücke zur Amberger Partnerstadt

Über den Schweppermanns-Radweg, den bayerisch-böhmischen Freundschaftsweg und den paneuropäischen Radweg steuerte das P-Seminar zuerst Prag an. Frei geplant ging es dann über Padubice schließlich nach Úsití  nad Orlicí nahe der polnischen Grenze. 500 km Radfahren an einem Stück – auch über Wald und Wiesenwege– kaum einer der Teilnehmer hatte sich bisher an eine so lange Strecke gewagt. Im Vorbeifahren machten wir auch Abstecher zum  alten Kloster Klatovy , nach Pilsen und nach Prag. So hatte das P-Seminar neben dem sportlichen Anspruch auch das Ziel, Kultur, Landschaft und Leute in Tschechien kennen zu lernen.

MRG Open Air - Das Dutzend ist voll!

Geschrieben von Michaela Treese.

Fotos folgen in Kürze

Am Freitag, den 15. Juli 2016 fand im Pausenhof des Max-Reger-Gymnasiums zum zwölften Mal das MRG Open Air statt. Die Geschichte dieser mittlerweile etablierten Veranstaltung begann anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Schule, als eine Musiklehrerin des Gymnasiums, Michaela Treese, die Idee zu einem schuleigenen Open Air hatte. Angefangen als eher kleines Fest auf dem Sportplatz gehört die Veranstaltung heute neben den beiden klassischen Konzertreihen der Winter- und Sommerkonzerte zum festen musikalischen Auftritt der Schule.  Viele mittlerweile in der gesamten Umgebung bekannten Bands hatten am MRG Open Air bereits ihren Auftritt: The Funky Blues Rabbits, Jo and the Dudes sowie Grögötz Weißbir sind hier nur ein paar Beispiele. Das Prinzip des Events ist leicht verständlich: Den jungen Bands des Max-Reger-Gymnasiums eine Bühne geben. Diesem Motto ist man sich auch dieses Jahr wieder treu geblieben. So erfolgte die musikalische Umrahmung wie gewohnt hauptsächlich von aktuellen oder ehemaligen Schülern des musischen Gymnasiums. Dieses Jahr machten „Irgendsone Punk-Bänd“ den musikalischen Anfang, die zum ersten Mal auf dem Open Air auftraten. Die Band zeigt schon an ihrem Bandnamen ihren Humor, wenn es um ihre bevorzugte Musikrichtung Punk geht, denn der Name ist in diesem Fall Programm.  Im Anschluss daran konnten auch Metal-Fans auf ihre Kosten kommen, als Burning Head an der Reihe waren, die im letzten Jahr bereits ihren ersten Auftritt auf dem Open Air hatten. Die Band besteht bereits seit 2011 und die Jungs von Burning Head covern hauptsächlich Hard Rock und Heavy Metal Songs. Dasselbe Genre vertreten auch Morgan´s Crimson, die als dritte Band den Pausenhof rockten, sie jedoch zum wiederholten Mal. Mit einer geschickten Liedauswahl und viel groovigem Beat hatten sie sich noch einmal deutlich gesteigert und versammelten ihr Publikum vor der Bühne. Im Gegensatz zu den bereits beschriebenen Gruppen sind in der nächsten Band des diesjährigen Open Airs zwar keine aktuellen Schüler mehr vertreten, dafür hatten eine Referendarin und ehemalige Schülerinnen der Schule mit der Band Inchoate ihren Auftritt und sorgten mit ihren Bandkollegen und einer Mischung aus Alternative- und Akustik-Coverrock zu späterer Stunde für eine grandiose Stimmung. Die letzte Band des Abends war, wie auch schon im letzten Jahr, In Production, die inzwischen langjährige Open Air Erfahrung aufweisen können. Die 2012 gegründete Band bestehend aus vier Max-Reger-Schülern hat seit ihrem Gründungsjahr wohl kein Open Air ausgelassen und sich stetig gesteigert. Dieses Jahr traten sie nicht nur in üblicher Besetzung auf, sondern sie hatten auch einen kleinen Bläsersatz an ihrer Seite, mit dem sie eine gelungene Mischung aus aktuellen Hits, Rockklassikern und alten Lieblingssongs auf die Bühne und das Publikum zum Kochen brachten. Kaum ein Open Air weist wohl eine solche Bandbreite an musikalischen Facetten auf und so war der Pausenhof des Max-Reger-Gymnasiums auch dieses Jahr wieder mehr als gut gefüllt. Trotz eher kalten Temperaturen und wenig Sonnenstrahlen besuchte eine gutgelaunte Menge die Veranstaltung und genoss ihren Feierabend bei Cocktails, Bier und Steaks vom Grill. Die Organisation des Events erfolgt jedes Jahr von den Schülern selbst, die in einem Arbeitskreis alle Elemente der Veranstaltung in einer Art Gruppenarbeit planen und so im sonst so theoretischen Schulalltag zur Praxis gefordert werden. Das Modell des MRG Open Airs ist somit wie jedes Jahr ein voller Erfolg, an dem nicht nur die in den Bands vertretenen Schüler, sondern die ganze Schule und viele Gäste ihre Freude haben. 

MRG-Schüler beim 1. Ostbayrischen Science-Camp

Geschrieben von Annemarie Eimer.

In diesem Jahr fand an drei Tagen im Juni 2016 das erste ostbayrische Science-Camp an der OTH Amberg-Weiden statt. Nicolai Fischer und Ludwig Stepper, zwei naturwissenschaftlich sehr interessierte und qualifizierte Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Max-Reger-Gymnasiums durften an diesem Camp teilnehmen, welches einen Einblick in die Welt der Biophysik gab. Mit Experimenten, einem Knigge-Kurs und Einführungsveranstaltungen in medizinische und biophysikalische Grundlagen wurden die drei Tage an der OTH bestens mit Inhalt gefüllt und trugen zur Bereicherung der Lebenswelt der Schüler bei. Die Forschungsarbeiten der jungen Wissenschaftler, welche den Cold Pressure Test und das EKG (Elektrokardiogramm) beinhalteten wurden am Abschlusstag vor hochrangigem Publikum präsentiert, u.a. Prof. Dr. Ulrich Müller (Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden) und einigen Direktoren der ostbayrischen Gymnasien. Die Schüler der MRG empfanden das 1. Ostbayrische Science-Camp als Bereicherung.

Klasse 5c gestaltet Schaufenster der Buchhandlung Rupprecht

Geschrieben von Daniela Helm-Wied.

In diesen Tagen werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 c des Max-Reger-Gymnasiums besonders gerne zu einem Spaziergang und Schaufensterbummel durch die Stadt aufbrechen, denn in der Buchhandlung Rupprecht werden in den nächsten Wochen ihre Werke aus dem Deutschunterricht ausgestellt.

Zu sehen sind dort nämlich einige ausgewählte Bücherkisten mit Inhalt und Plakaten, die die Fünftklässler gebastelt und gestaltet haben. Jeder Schüler hielt im Deutschunterricht ein Referat über sein Lieblingsbuch und gestaltete dazu passend eine Lesekiste, mit deren Hilfe der Inhalt des Buches und die Handlung noch einmal bildlich dargestellt wurden.

Projekt zur Inklusion

Geschrieben von N. Kohl, S. Druckseis-Luschner.

Das P-Seminar „Inklusion im Sport“ unter Leitung von OStRin Susanne Druckseis-Luschner und StRin Nina Kohl veranstaltete einen integrativen Sporttag. Beteiligt waren Schüler der Rupert-Egenberger-Schule und die 5 a des Max-Reger-Gymnasiums, die in den Turnhallen des MRGs aufeinander trafen. Ziel war es, die Inklusion unter Kindern zu fördern und ein barrierefreies Miteinander im Rahmen eines Spielfests zu schaffen.

Um einen möglichst gelungenen Tag zu gestalten, startete das P-Seminar bereits zu Beginn des Schuljahres mit der Organisation. Rund um den Tag im Rahmen dieser Vorbereitungen besuchten die P-Seminar-Teilnehmer unter anderem die Rupert-Egenberger-Schule in Amberg und das Wichernhaus in Altdorf. Beide Schulen bieten körper- und geistig behinderten Kindern Orte des Lernens und Zusammenlebens.

Orgelführung

Geschrieben von Maria-Anna Feldmeier-Zeidler.

Zum Gedenken an das 100.Todesjahr des Komponisten Max Reger

Die Königin der Instrumente und das Max-Reger-Gymnasium

Was ist ein Kalkant, was sind Abstrakten, was ist ein Register, was ein Manual. Nun, all diese Begriffe haben mit der Königin der Instrumente zu tun, mit der Orgel.

Zum Abschluss der Aktivitäten im Max Reger Gedenkjahr durften die 8. Klassen des Max-Reger-Gymnasiums mit ihrer Musiklehrerin StDin Maria Anna Feldmeier-Zeidler die Orgel in der Kirche St. Martin besichtigen und erkunden. Mit Wort, Bild und Ton und mit Begeisterung für sein Instrument erklärte Bernhard Müllers, Kirchenmusiker in St. Martin, Bauweise, Besonderheiten und vieles mehr den aufmerksam lauschenden Schülern. Ein Register ist die Klangfarbe einer Pfeifenreihe, für jede Taste eines Manuals gibt es aus dieser Klangfarbe eine Pfeife. Ein Manual ist die Tastatur, aber mit 56 Tasten, statt mit 88 Tasten wie bei einem Klavier. Dafür gibt es aber mehrere übereinander angeordnete Manuale und je nach Orgelwerk kann der Interpret verschiedene Register und Manuale spielen und auch koppeln. Und ein Organist muss nicht nur mit den Händen spielen, sondern auch mit den Füßen auf dem Pedal. Es gibt verschieden gebaute Pfeifen, die Höhe des erklingenden Tons wird mit der alten Maßeinheit "Fuß" = ca. 30 cm gemessen, die 16' Pfeife ist 4,80 Meter lang und sehr dick und klingt sehr tief. Zu all diesen Erläuterungen gab es natürlich Klangbeispiele und die Dimension der größten Pfeife konnten die Schüler mit dem Auge ermessen.

Abenteuerliche Exkursion der fünften Jahrgangsstufe in den Urwald

Geschrieben von Veronika Frenzel.

Zur Vertiefung und Veranschaulichung des Unterrichtstoffs sind alle fünften Klassen in Begleitung ihrer jeweiligen Geographielehrerinnen (Frau StRin Paul, Frau StRefin Häusler, Frau OStRin Frenzel) am 08. Juni in den Nationalpark Bayerischer Wald gefahren. In dieser Jahrgangsstufe ist eine Exkursion verpflichtend. Da die deutschen Mittelgebirge und der Bayerische Nationalpark Thema in dieser Jahrgangsstufe sind, lag es auf der Hand, den Unterrichtsstoff vor Ort kennenzulernen.  Das Gebiet ist mit seiner ursprünglichen Natur nicht nur ein idealer Ort für unvergessliche Naturerlebnisse, sondern auch ein einmaliger Lernort. „Natur Natur sein lassen  lautet die Philosophie dieses Projekts und in der Tat, nirgendwo sonst zwischen Atlantik und Ural dürfen sich die Wälder, Moore, Bergbäche und Seen auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer einmaligen wilden Waldlandschaft entwickeln“ (Verwaltung Bayerischer Nationalpark).

Sommerkonzerte: einfach wunderbar

Geschrieben von Maria-Anna Feldmeier-Zeidler.

Traditionell wartete das Max-Reger-Gymnasium mit drei Konzerten im Frühsommer auf. Wie jedes Jahr fanden die ersten zwei Konzerte im Festsaal der Schule statt. Das dritte Konzert fand im Stadttheater statt. Der erste Teil mit Werken von Max Reger, da dieses Jahr anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger für die Schule ein besonderes Jahr ist.

Das erste Konzert war geprägt von solistischen Beiträgen auf Saiteninstrumenten. Am Violoncello brillierte Theresa Urban, 9c, am Klavier begleitet von ihrer Klassenkameradin Christina Bader. Der erste langsame Satz einer Vivaldi Sonate verbreitete eine elegische Stimmung, im zweiten Satz, ganz wie es die barocke Aufführungspraxis fordert, musizierten die beiden frisch und fröhlich. Lisa-Maria Geitner, 9c, Violine, und Antonia Schlosser, Q 11, Klavier, folgten in ihren zwei Sätzen einer Sonate von Leclair dem gleichen Prinzip, beide Schülerinnen arbeiteten alle Details fein heraus, barocke Spielfreude war zu hören. Laura Peter, Violine, und Doris Schwager am Klavier, beide ebenfalls 9c, gestalteten schwungvoll und mit Esprit einen Ungarischen Tanz von August Nölck, Melodie und Rhythmus ließ die Zuhörer mitschwingen. Virtuose Beiträge auf der Geige, technische Schwierigkeiten bereiten offenbar keine Mühen, lieferten auch Teresa Kederer, 6a, in einem Satz des G-Dur Konzerts von Vivaldi und Theresa Frauendorfer, 8c, mit einem Konzertsatz von Friedrich Seitz, begleitet von ihrem Bruder Andreas, 9c. An dieser Stelle ist hervorzuheben, dass sich viele Schüler zusammenfinden, gemeinsam musizieren, im Duo oder auch in kleineren Ensembles. Musik verbindet, bringt Freundschaften.

Dies wurde auch deutlich im Gitarrenquartett (David Haas, 8b, Philipp von Ciriacy-Wantrup, Lena Ibler, 8c, Dominik Raschke, Q 11), das dem Abend einen rockigen, doch ruhigen Anstrich gab. Hier einzureihen ist auch der Song "Faded", gut intoniert und mit einer schmiegsamen Stimme dargeboten von Naszli Aliyzada, 6c.