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GruppenbildZiel der Fahrt des P-Seminars „Die Welt bewegt sich“ im Leitfach Geographie nach Straßburg unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel war neben der Besichtigung der historisch hoch interessanten Stadt an der deutsch-französischen Grenze der Besuch des Europaparlaments, das das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union und als Gesetzgeber tätig ist. Im Mittelpunkt stand hierbei das Gespräch mit dem deutschen Europaabgeordneten Ismail Ertug, der in Kümmersbruck zu Hause ist. Vorab bekamen die Schüler einige Informationen zu der Architektur des Europäischen Parlaments. Das Gebäude wurde nach fünfjähriger Bauzeit fertiggestellt und ist nach der 1993 verstorbenen französischen Journalistin und Politikerin Louise Weiss benannt. Sie war von 1979 bis zu Ihrem Tode 1983 Abgeordnete des Europäischen Parlaments und bedeutsame Verfechterin des europäischen Gedankens. Anschließend wurde der Gruppe im Besucherraum ein Film des Informationsbüros über die Geschichte der EU gezeigt. Hier wurde den Schülern bewusst, welche Bedeutung die Gründung dieser Organisation hatte. Diese sollte einen wichtigen Beitrag leisten, die jahrhundertelange Feindschaft vor allem zwischen Deutschland und Frankreich, aber auch der anderen europäischen Staaten zu beenden. Im Anschluss nahm sich der Europaabgeordnete Ismail Ertug zwei Stunden Zeit, Fragen der Schüler zu beantworten, die zum einen seinen Alltag als Abgeordneter zum anderen natürlich die Bedeutung des Parlaments betrafen. Hierbei wurde auch über aktuelle Probleme wie die Flüchtlingskrise gesprochen, deren Bewältigung eine Priorität der EU ist. Ismail Ertug ging darauf ein, dass die 28 Staaten häufig und auch bei diesem Thema nur schwer eine gemeinsame Linie finden, zurzeit driftet die Union sogar auseinander. Stichpunkt Brexit! Auf der einen Seite gebe es die „Koalition der Willigen“, die auf Solidarität und Kooperation hinziele. Deutschland sei hier die treibende Kraft. Leider gebe es auch Verfechter einer Abschottungspolitik. Danach führte er seine Meinung zu dem Konflikt mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aus, der die europäische Gemeinschaft vor große Probleme stelle, vor allem wenn man bedenkt, dass ja die Türkei einen Beitritt anstrebe. Auch zur Sprache kam in dem Interview das Erstarken rechtsradikaler Bewegungen in der Politik. Auf die Bedenken der Schüler hin, solche Parteien könnten international an Kraft gewinnen, antwortete der Abgeordnete mit Bestimmtheit, dass solche Entwicklungen vielleicht in einzelnen Staaten an Wählerstimmen gewinnen, jedoch auf europäischer Ebene, falls sie ins Europaparlament gewählt werden sollten, bisher eine zu vernachlässigende Minderheit sind. Anschließend durfte die Gruppe auch noch einer Plenarsitzung des Parlaments beiwohnen, was natürlich hochinteressant war, schon allein aufgrund der vielen Sprachen, die simultan übersetzt wurden. Die Fahrt war ein großer Erfolg in vielerlei Hinsicht. Zum einen konnten die Schüler, die in der Schule das Fach Französisch belegt hatten, ihre Sprachkenntnisse auffrischen, zum anderen eine wunderschöne Stadt entdecken und Einblicke in die Politik Europas bekommen.

Anfangsgottesdienst 2017"Ich erhebe meine Hand für ..."
So lautete das Motto des katholischen Anfangsgottesdienstes 20017. 
Schüler des Arbeitskreises "Schule ohne Rassismus" trugen im Kyrie viele 
aktuelle Problembereiche zusammen und fassten sie nach den Fürbitten auf
dem Plakat zusammen: Ich erhebe meine Hand für Toleranz und gegen 
Fremdenfeindlichkeit, für Zivilcourage und gegen das Wegschauen, für das 
offene Ansprechen von Problemen und gegen das Schweigen, für Demokratie 
und gegen Rassismus, für den Respekt vor dem Eigentum anderer und gegen 
Vandalismus, für fairen Handel und gegen die Ausbeutung von Menschen. 
Besonderer Dank gilt der musikalischen Gestaltung
durch den Organisten Julian Woiwode und dem Chor von Frau Treese, Herrn 
Dietz für das Zeichnen der Hand und den Lesern aus der 7., 9. und 12 Klasse.

Liebe Besucher unserer Website!

Dank großzügiger Unterstützung des Elternbeirats können wir Ihnen unsere neue Website präsentieren, die von der Firma Webfriends von Grund auf modernisiert und die, wie wir meinen, sehr schön geworden ist! Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern! Auch inhaltlich werden wir bald wieder auf dem neuesten Stand sein, da bitten wir noch um ein wenig Geduld! 

„Alles Bumerang“ – baue dein eigenes Flugobjekt, in Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Grundschule Amberg

BumerangZu Beginn des P-Seminars wurden die Seminarteilnehmer mit einem Film und Referaten in das komplexe Thema des P-Seminars „Alles Bumerang - baue dein eigenes Flugobjekt“ bei Frau Wiesgickl eingeführt. Die Referenten gaben einen tieferen Einblick z.B. in die Geschichte, die Physik und die Wurftechnik des Bumerangs. Das erste praktische Ergebnis erzielten wir beim Nachbau eines Milchkarton-Bumerangs nach Anleitung eines gezeigten YouTube-Videos. Obwohl sich der Bau des „LatteRang“ schwieriger gestaltete als erwartet, planten wir als nächsten Schritt einen Holzbumerang aus speziellem finnischem Birkenspeerholz (7-lagig!) zu bauen.

Nachdem wir eine einfache Bauanleitung für einen Dreiflügler im Internet gefunden hatten, erfolgte der Bau in mehreren Schritten. Doch bevor wir damit beginnen konnten, mussten das Material beschafft und die Finanzen gedeckt werden. Nun ging das Projekt zum praktischen Teil über: Die erste Aufgabe bestand darin, die Form genau vorzuzeichnen und im Groben auszuschneiden, sodass das Flugobjekt anschließend mit Feilen genauer ausgearbeitet werden konnte. Jetzt kam der kritische Teil, bei dem Fingerspitzengefühl gefragt war – das Profil des Bumerangs, welches die Flugkurve entscheidend beeinflusst, war zu formen. Doch auch der Schönheit musste Genüge getan werden, indem der „Triplex“ geschmirgelt, grundiert und farbig lackiert wurde. Erste Flugversuche endeten bei so manchem im Grundstück des Nachbarn – andere hatten mehr Erfolg, auch wenn nur bei den Wenigsten eine vollständige Flugkurve erzielt wurde.

Nach diesem Erfolg begannen wir mit den Vorbereitungen für unsere Kooperation mit einem externen Partner, der Albert-Schweitzer-Grundschule. Wir planten, mit den Schülern der dritten Klassen einen „LatteRang“ zu bauen – wie wir es bereits versucht hatten. Am 22.06.17 war es dann so weit: Wir teilten uns auf die verschiedenen Klassen auf und erklärten den Schülern Schritt für Schritt wie sie ihre mitgebrachten Milchkartons bearbeiten sollten. Nachdem die Bumerangs mit mehr oder weniger Hilfe von unserer Seite fertiggestellt worden waren, durften die Kinder nach einer Einführung in die Wurftechnik ihre selbstgebauten Objekte im Freien fliegen lassen. Auch wenn die ersten Versuche bei manchen fehlschlugen, funktionierte es doch bei den meisten nach dem Bau eines zweiten „LatteRang“.

So kam nicht nur bei den Grundschülern große Freude auf, sondern auch bei uns während des gesamten Projekts, da sowohl die Konstruktion als auch das Werfen des Bumerangs faszinierend und interessant waren.

Unerwartet schon in Runde eins weitergekommen - wer hätte das gedacht? Frau Druckseis-Luschner jedenfalls nicht! :-)Schon bei der ersten Begegnung in Weiden bewies die Mannschaft des Max-Reger-Gymnasiums Amberg, bestehend aus Mira Stegmann, Celine Schüll, Leoni Krös, Doris Schwager, Lea Eckert, Nicole Allwang, Ida Pilhöfer, Antonia Keppler und Susanne Hiltl großen Teamgeist und besiegte klar das Tennisteam des Kepler-Gymnasiums aus Weiden. Im darauffolgenden Bezirksfinale gegen das Werner-von-Siemens Gymnasium Regensburg überraschten die Sportlerinnen des Max-Reger-Gymnasiums mit einem eindeutigen 7:2. Die Tennisspielerinnen des MRGs dominierten auch die Qualifikationsturniere für das nordbayrische Finale gegen Nürnberg mit 8:1 und mit 7:2 zuhause gegen Bayreuth. Nun stand dem Einzug ins Landesfinale Tennis nichts mehr im Wege. Leider mussten die Spielerinnen des Max-Reger-Gymnasiums am alles entscheidenden großen Spieltag auf die an Nummer eins gesetzte Mira Stegmann verzichten und fuhren daher geschwächt zum Landesfinale nach Nürnberg. Trotz sehr guter spielerischer Leistungen konnten sich die Amberger Spielerinnen nicht gegen die starke Konkurrenz aus Niederalteich durchsetzen. Dennoch können die MRG-Mädchen sehr stolz auf ihren 2. Platz als bayerischer Vizemeister sein und freuen sich schon wieder auf das Tennisbezirksfinale im kommenden Schuljahr.

Dieser Aktionstag stand zu Recht unter dem Motto "Voneinander lernen, miteinander helfen!", da die Schüler nicht nur in einem Workshop an Hand von Fallbeispielen aus dem Sanitätsdienst ihr Wissen vertiefen und erweitern konnten, sondern in anderen Workshops, wie z.B. bei einem des BRK durch die Vorstellung eines Rettungswagens oder bei einem der Notfallseelsorge, in dem die Organisation und die Grundregeln im Gespräch - Hilfen für Helfer und Patienten deutlich wurden, aufgeklärt wurden. Darüber hinaus zeigte die Feuerwehr das Verhalten im Brandfall und führte praktische Übungen mit Löschgeräten vor. Auch die integrierte Leitstelle Amberg stellte sich vor, verwies auf den Notruf und machte die Einsatzabwicklung deutlich. Außerdem waren drei Hundeführer anwesend und das Jugendrotkreuz informierte über seine Arbeit, zeigte Einsatztaschen sowie Gerätschaften.

15 Schulen aus der gesamten Oberpfalz schickten ihre Schulsanitäter zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften zu diesem Event, der einen Riesenerfolg für alle darstellte. Die 28 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter des MRG nahmen ausnahmslos mit Begeisterung teil und profitierten sehr.

 

Erfolgreiche Teilnahme am 29. Landeswettbewerb Alte Sprachen

Alljährlich führt das Kultusministerium – mit Unterstützung durch die Elisabeth-J.-Saal-Stiftung und die Eleonora-Schamberger-Stiftung zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern – den „Landeswettbewerb Alte Sprachen“ durch. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die im laufenden Schuljahr in der 11. Klasse einen Kurs oder ein Seminar in Latein bzw. Griechisch besuchen. Ziel dieses (drei Runden umfassenden) Wettbewerbs ist es, bei den Schülern ein vertieftes Interesse für die Inhalte und Problemstellungen der Fächer Latein und Griechisch zu bewirken und dazu beizutragen, dass hochbegabte Schüler durch die Auseinandersetzung mit der lateinischen bzw. griechischen Sprache und Literatur gefördert werden. Dabei gelangen die Schüler in besonderem Maße zu der Einsicht, dass die griechisch-römische Antike ein bedeutendes Fundament der europäischen Kultur darstellt und in vielen Bereichen bis in unsere Gegenwart fortwirkt. Indem die alten Sprachen gleichsam eine Brücke zwischen Antike und Moderne spannen, tragen sie dazu bei, ein Bewusstsein europäischer Identität zu schaffen.

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