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Mus Abend 19 2Unter dem Motto „Get together! – Play together!“ präsentierten sich die Schüler der Unter- und Mittelstufe des Max-Reger-Gymnasiums sowohl solistisch als auch in kleinen Ensembles.

Eltern und Musiker strömten sehr zahlreich in die Pausenhalle und lauschten dem sehr abwechslungsreichen Programm. Am Ende des Schuljahres bot sich für Viele nochmals die Gelegenheit gemeinsam zu musizieren.

Musiklehrerin Elke Beer begrüßte das Publikum mit kurzen Worten, doch danach lag der Abend in Schülerhand. Nicht nur das eigene Stück zu spielen, gehört zu einem kleinen Auftritt, auch der Auftritt muss gekonnt sein. Daher stellte jeder Musiker sich und sein Stück mit einigen Worten vor und knüpfte somit gleich Kontakt zum Publikum.

Besonders hervorzuheben an diesem Abend sind die Ensembles, die sich spontan zusammengefunden haben. Angefangen von den Cellotrios mit Hannah Bober, Veronika Kangler und Sarah Zolling, (5a) die mit ihrem Lehrer Aleksander Huber „Pizzi Kato“ und „Hello Blues“ zum Besten gaben. Als auch Sara Bachmann, Sarah Fahrnholz und Magdalena Matz, (5c) ebenso begleitet von ihrem Lehrer, die mit den beiden Spirituals „Tap Dance“ und „My Lord, what a morning“ für gute Laune sorgten.

Das Schlagzeugensemble(5.-7. Klasse) mit Nicolas Spörer am Xylophon, Maximilian Münch und Elias Schäffer an der Marimba und Dominikus Kirschner am Drum-Set brachten die Zuhörer zum Staunen. Der coole Groove von Eckhard Kopetzki mit dem Stück „Easy Blues“ vermittelte eine schöne Sommerlaune und der warme Klang der Marimba zogen alle Zuhörer sofort in ihren Bann.

Mit dem Ohrwurm „Tuff Stuff!“ von James Rae wurde das Publikum von Paulina Behlau und Moritz Heldmann am Saxophon und Tim Rogner am Schlagzeug groovig verabschiedet.

Ein gelungener Abend der die große Bandbreite der Instrumentenvielfalt des Max-Reger-Gymnasiums darbot.

Bereits seit vielen Schuljahren unterstützen die fünften und sechsten Klassen des Max-Reger-Gymnasiums den Landesbund für Vogelschutz durch ihre sehr aktive Beteiligung an der LBV Sammelwoche. Ausgerüstet mit Sammeldosen und Informationsmaterial zum LBV sammelten unsere Unterstufenschüler mit sehr großem Engagement vom 13. bis zum 19. Mai Spendengelder in ihrer Freizeit. Dieses Schuljahr erzielten unsere Schüler das Beste Schulergebnis des Max-Reger-Gymnasiums mit einem Gesamtergebnis von 3143,93€. Für dieses tolle Resultat erhielten alle Sammler einen LBV-Turnbeutel und zusätzlich erhielten 34 Schüler/innen für ihre herausragenden Sammelergebnisse einen Sonderpreis. Wir sind sehr stolz, dass sich so viele Schüler/innen unserer Schule in ihrer Freizeit für den LBV engagieren und damit sehr wichtige Umweltprojekte unterstützen.

 LBV2019

Gerade ein Musisches Gymnasium lebt von der fächerübergreifenden Zusammenarbeit mit der Fachschaft Musik. In der Fortführung einer schönen Tradition, im Gasteig ein Konzert zu besuchen und danach im Fach Deutsch das Erlebte journalistisch aufzubereiten, unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c am 18.3.2019 eine Fahrt zu den Münchner Philharmonikern. Fachkundige Unterstützung war auch in Person von StDin Feldmeier-Zeidler, der langjährigen Organisatorin solcher Konzert-Fahrten, mit an Bord. 

Die folgenden Ausschnitte aus Schülerarbeiten reflektieren das Konzert-Erlebnis als eine kulturelle Erfahrung der besonderen Art…

StR Kober

 

Ein riesiger, aus Holz gestalteter Saal; das Licht wird gedimmt; Applaus brandet auf. Auch vor nahezu ausschließlich jungem Publikum kommt schon bei den ersten Tönen der Münchner Philharmoniker ein Gefühl mit Gänsehaut-Faktor auf. Rasante Parallel-Läufe von Blechbläsern und Streichern wechseln sich mit zarten Klängen ab… 

Schon bei der Ankunft am Gasteig in München steigt nicht nur die Vorfreude auf das Konzert, sondern zunächst einmal das Beeindruckt-Sein von der imposanten Größe des Gebäudekomplexes: Auf 23.000 m2 beherbergt er den Sitz der Münchner Volkshochschule und der Stadtbibliothek sowie weitere zahlreiche Veranstaltungsräume. Den Kern bildet der Konzertsaal mit seinen mehr als 2300 Sitzplätzen, die so verschieden in Abteilungen angeordnet sind, dass die Akustik an jedem Platz bestmöglich sein soll. Doch schon seit Jahren diskutiert man in München über eine Modernisierung dieses Konzertsaals… 

Die Münchner Philharmoniker sind ein öffentlich finanziertes Sinfonieorchester, das 1893 vom Klavierfabrikantensohn Franz Kaim gegründet wurde und heute einen Ruf als international gefeiertes Orchester genießen kann…

Den Taktstock führt an diesem Abend der spanische Dirigent Pablo Heras-Casado. Er ist Direktor des Granada Festivals und Erster Gastdirigent des Teatro Real in Madrid und kann schon bisher auf große Erfolge an der Metropolitan Opera in New York sowie an der Staatsoper und der Deutschen Oper in Berlin zurückblicken. 2014 wurde er vom Magazin „Musical America“ zum Dirigenten des Jahres gekürt und auch wegen seiner Ansicht, nicht als Maestro behandelt werden zu wollen, sondern auf Augenhöhe mit den Musikerinnen und Musikern zu arbeiten, erhielt er mehrere Preise…

Der Konzertabend stand ganz im Zeichen von Schumann. Geboren wurde Robert Schumann, der Komponist dieses Abends, am 8.6.1810 in Zwickau. Seinen Traum, Pianist zu werden, musste er wegen bleibender Schädigungen aufgrund einer Handverletzung aufgeben. Nach der lang ersehnten Heirat mit seiner geliebten Clara, deren Vater jahrelang die Beziehung zu unterbinden versuchte, sprudelten in Robert Schumann scheinbar die Ideen nur so: Denn berauscht vom Eindruck des blühenden Frühlings komponierte der damals 31-jährige Schumann in nur vier Tagen seine 1. Symphonie – die „Frühlingssymphonie“. Deren Uraufführung unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy erntete großen Beifall. Beflügelt vom Aufschwung seiner Karriere begann Schumann am 7. November 1850 mit der Arbeit an seiner „Rheinischen“. Mit dieser wollte Schumann „hie und da ein Stück Leben wiederspiegeln“. Die Inspiration zur Gestaltung mit volkstümlichen Elementen soll er beim Anblick des Rheinpanoramas mit dem Kölner Dom gefunden haben.  

Schumann war außerdem Chefredakteur der noch heute existierenden „Neuen Zeitschrift für Musik“. Die letzten zwei Jahre seines Lebens verbrachte der berühmte Komponist vieler romantischer Klavierwerke in einer Nervenheilanstalt – nach einem gescheiterten Selbstmordversuch. 1856 starb Schumann in Bonn… 

Zu den Entstehungsorten der beiden Werke – Leipzig und Düsseldorf – wird das Publikum entführt durch zwei Video-Einspieler des bekannten Moderators Malte Arkona. Moderne Form der Einführung und altbekannte Klänge – eine wunderbare Kombination…

Das Konzert war ein einmaliges Erlebnis, welches man noch lange im Gedächtnis behalten wird. 

Konzertfahrt2019

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Bilder: Die Klassen 8a und 8c vorm und im Gasteig in München. 

 

Die LMU verleiht jährlich im Auftrag des Regionalverbandes Bayern in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V., den Fakultäten und Fachgruppen Physik der bayerischen Landesuniversitäten sowie der Linde AG einen Physik Seminararbeitspreis. 

 Im Rahmen des W-Seminars „Berühmte Physiker und ihre Werke“ hat der Abiturient Albertin Christoph seine W-Seminararbeit mit dem Thema „Die Kaplan-Turbine – Aspekte einer hydraulischen Strömungskraftmaschine“ bei der LMU München eingereicht und den Seminararbeitspreis Physik 2019 erhalten. OStD Wolters übergab die Urkunde, einen symbolischen Scheck im Wert des Preisgeldes in Höhe von 500 EUR Preis an Herrn Albertin im Rahmen der Abiturfeier 2019. OStD Wolters würdigte dabei die Leistung des Abiturienten mit der Laudatio der Fachjury: 

 Herr Albertin konstruierte für seine Arbeit eigens eine Turbine, mit der er einen Generator treiben konnte. Das Herzstück der Turbine druckte er mit einem modernen 3D-Drucker. Den fertigen Aufbau betrieb Herr Albertin in einer Staustufe eines Baches mit unterschiedlichen Fallhöhen. Um die erzielte Leistung mit der maximal erreichbaren zu vergleichen, bestimmte Herr Albertin nicht nur die Fallhöhe, sondern auch den Volumenstrom. Im vorangestellten Theorieteil der Arbeit stellt Herr Albertin die relevanten Gleichungen, die zum Teil sehr komplex sind, ausführlich dar. Der starke Bezug zur Physik und die sehr eindrucksvolle und aufwändige praktische Realisierung überzeugten die Jury.

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Auch das Max-Reger-Gymnasium Amberg beteiligte sich an einer Aktion, die auf eine Idee des Vereins „Deckel drauf e.V.“ zurückgeht: „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ war das (Mindest-) Ziel, was zum Sammeln von Deckeln aus hochwertigen Kunststoffen auf Getränkeflaschen oder Getränkekartons motivierte. Mit dem anschließenden, zentralen Verkaufserlös des Vereins werden Impfungen gegen Polio finanziert. 

„Polio“ ist die Abkürzung für Poliomyelitis, eine durch Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit. Die hierzulande als „Kinderlähmung“ bezeichnete Erkrankung führt von Lähmungserscheinungen bei einem schlimmen Krankheitsverlauf auch bis hin zum Tod durch Atemlähmung. Während die Krankheit in Deutschland aktuell nicht mehr festgestellt werden muss, greift sie in anderen Ländern, wie z.B. in Afghanistan oder Nigeria, um sich. 

Unser lokaler Kooperationspartner Rotaract Amberg in Person von Claudia Hendlmeier organisierte das Aufstellen der Sammeltonne und den Abtransport des Sammelgutes. Schulintern strukturierte unsere SMV für die einzelnen Klassen die Verteilung der text- und bildstarken Informationen zum Projekt, die von der Klasse 9a während des Religionsunterrichts erarbeitet und in Form einer Schauwand für die Aula gestaltet wurden. 

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Bild: Claudia Hendlmeier von Rotaract Amberg, StDin Hendlmeier für die SMV und StR Kober mit fleißigen Sammlerinnen und Sammlern aus der Unter- und Mittelstufe. 

Letztlich wurde im Projektverlauf in den vergangenen Wochen ein Deckel-Gesamtgewicht von mehr als 25 kg von vielen Schüler/innen aus unseren Klassen gesammelt! 

Ein riesiges, herzliches Dankeschön für Euren Einsatz für das Leben Gleichaltriger!

StR Kober

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„Mit der Heimat im Herzen, die Welt umfassen“ – Das Motto des Hamburger Abendblattes passt ganz gut zu dem, was wir, fünfzehn Schüler und Schülerinnen der zehnten Jahrgangsstufe, in drei unvergesslichen Herbstwochen erleben durften, denn wir hatten einen kleinen Teil unserer Kultur in Form von Lederhosen und Dirndln im Gepäck und das Wissen und die Besonderheiten über und von unserem Land im Herzen. Das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ wartete auf uns und unser Ziel war ein ganz besonderer Vertreter, in dem die Möglichkeiten noch ein bisschen unbegrenzter zu sein scheinen als im übrigen Land: TEXAS. Futuristisch anmutende, scheinbar den Himmel berührende Bauten in den Großstädten Dallas, Austin oder San Antonio, von denen aus man einen unbeschreiblichen Rundumblick hat, untermauern diese Behauptung buchstäblich.

Am zwölften Oktober verabschiedeten wir uns bei strahlendem Sonnenschein von Amberg. Drei spannende Wochen lagen vor uns, eine Reise, auf die wir seit fast einem Jahr mit Vorfreude, Aufregung und voller Tatendrang gewartet hatten. Viele waren noch nie in den Vereinigten Staaten gewesen, und Texas war noch dazu etwas ganz Anderes. Schließlich hat jeder der fünfzig Staaten, die dieses Land bilden, ganz unterschiedliche Facetten. Um die USA kennenzulernen, müsste man sie vermutlich fünfzigmal bereisen. Doch die Zeit hatten wir leider nicht. Wir beschränkten uns auf Texas, einen Staat, der vom Charakter her wohl noch ein bisschen individueller ist als die 49 anderen – vielmehr ein „Land im Land“.

Aber der Reihe nach:  Wieso gibt es diesen Bericht überhaupt? Bisher klingt alles ein bisschen nach einer Klassenfahrt – aber eine solche ist es nicht, jedenfalls keine normale. Es ist ein Austausch. Etwas, das zum Ziel hat, einen Einblick in das Leben des Austauschpartners, insbesondere sein schulisches Leben, zu erhalten. Wieviel mehr in diesen knapp zwei Zeilen steckt, durften wir auf einem Trip erleben, der uns für unser ganzes Leben geprägt hat. 

Bereits Wochen vorher hatten wir unsere zukünftigen Austauschpartner in den USA via Facetime und WhatsApp „kennengelernt“. Umso größer war die Vorfreude, sich endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Wie sagt man? Der erste Eindruck ist meistens ein bleibender. Und der erste Eindruck war phänomenal. Jeder unserer neuen Freunde hatte sich die Mühe gemacht, uns nach unserer Landung am Flughafen Dallas-Fort Worth, mit selbstgebastelten Willkommensschildern und kleinen Geschenken zu begrüßen. Dann ging alles ganz schnell. Jede Familie verfrachtete ihren kleinen „German“, wie wir liebevoll genannt wurden, ins Auto und es ging nach Hause, wo man dann vom Rest der Familie oder von den Haustieren, ohne die in diesen Breiten wohl kaum ein Haushalt bestehen kann, stürmisch begrüßt wurde. Für einige waren so ein warmherziger Empfang und die Herzlichkeit, mit der man sofort als volles Mitglied der Familie integriert wurde, sicher eine Erleichterung. Jeder bekommt ein positives Gefühl, wenn die Menschen, mit denen man nun drei Wochen zusammenlebt, Veranstaltungen besucht, Hobbys pflegt oder wertvolle Gespräche führt, voller Vorfreude auf einen gewartet haben. 

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„Everything is bigger in Texas“ – diese Aussage wurde im Jahresbericht vor zwei Jahren auch schon verwendet und wir können bestätigen, dass sich nichts an seiner Bedeutung geändert hat: Die Byron Nelson High School – die Schule, die unsere Austauschpartner besuchen (und somit auch wir, während unseres Amerikaaufenthalts), hat ein Vielfaches an Schülern im Vergleich zum Max-Reger-Gymnasium. Zur Zeit unseres Besuches belief sich die Schülerzahl auf 2700. 

In den nächsten Tagen gewöhnten wir uns ein: Man machte alles Mögliche zusammen, und lernte die Freizeitaktivitäten des jeweils Anderen kennen: wir testeten die texanische Kulinarik durch gemeinsames Kochen und Backen, besuchten Gottesdienste genauso wie sportliche und musikalische Veranstaltungen. Ausflüge in die Nachbarorte wie beispielsweise in die nahegelegene Westernstadt Fort Worth, zum Barbecue oder Shoppen, aber auch zu lokalen Football Games haben oft ein ganzes Tagesfamilienprogramm ausgefüllt. Bei letzteren waren der Teamgeist der Mannschaft und die glühende Unterstützung der Fans an überfüllten Parkplätzen vor dem Stadion und dem emotionalen Anfeuern während des Spiels deutlich zu sehen. Gemütliche Abende zu Hause vor dem Fernseher oder ein gutes Gespräch, waren an der Tagesordnung. Auf diese Weise erlebten wir, wie amerikanische Familien denken und handeln. Durch die spontane Lebensart der Texaner konnten wir ein Teil von ihnen werden. 

Selbstverständlich war auch die Schule ein Ort, wo wir unter der Woche einen Großteil des Tages mit unseren Partnern verbrachten. Hier lernten wir den Lernalltag unserer neuen Freunde besser kennen.  Unterrichtsstunden wie Chemie, Geschichte oder eben Deutsch in englischer Sprache zu erleben, war einfach interessant. Wir versuchten uns an ihren Tests, füllten mit ihnen Arbeitsblätter aus und verglichen natürlich auch mit dem, was wir von zuhause kannten. Auf diesem Terrain gibt es sicher die gravierendsten Unterschiede zwischen unseren Nationen. Die Tatsache, dass hier jeder täglich dieselben Stunden in der gleichen Reihenfolge hat, überraschte uns schon sehr und auch, dass sich fast der gesamte Tag in der Schule abspielt – die Amerikaner haben bis 16.00 Uhr Schule. Somit wird auch jeden Tag dort zu Mittag gegessen. Dafür gibt es eine riesenhafte Speisehalle, in der man sich in zahlreichen marktüblichen Restaurants mit Essen versorgen kann. Das gibt es so in Deutschland nicht und es war daher völlig neu für uns, die wir nur selten in der Schule zu Mittag essen. 

 

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Und genauso spannend war es sicher für die amerikanischen Schüler zu erfahren, wie die Welt in Deutschland so funktioniert, was wir mehreren Klassen mithilfe einer kleinen Präsentation näherbrachten. 

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Die besonderen Highlights erlebten wir aber – von Schülern ist es einfach nicht anders zu erwarten – außerhalb der Schule. Bereits am ersten Sonntag bekamen wir in Arlington einen Mix aus Sport und Show der Extraklasse geboten: Jacksonville Jaguars gegen Dallas Cowboys – ein Footballspiel der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL), was zu den Dingen gehört, die man bei einem USA-Besuch einfach mitnehmen muss. Ausgetragen wurde die Begegnung im „AT&T – Stadium“ mit einer Kapazität von 80 000 Sitz- und bis zu 30 000 Stehplätzen – ein weiteres Beispiel dafür, dass hier alles ein bisschen größer ist. 

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Auch ein hoch gehandeltes Basketballspiel mit unserem Landsmann Dirk Nowitzki, dessen Team, die Dallas Mavericks, die Chicago Bulls in einem spannenden Kräftemessen besiegte, stand gegen Ende unserer Reise auf dem Programm. Natürlich ist man gut beraten, wenn man die Heimmannschaft favorisiert. 

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Für uns persönlich waren auch die regionalen Games wichtig, wie die Basketball- oder Footballspiele der Schulmannschaft, die von einem riesigen Spektakel mit Cheerleadern und Brass Bands, die ihre Heimmannschaft mit donnernden Schlachtrufen unterstützen, befeuert wurden - ein unbeschreibliches Ereignis und vor allem der Stolz und das Aushängeschild jeder Schule. 

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Am Tag des Homegames der BNHS führten wir im Rahmen der Pep Rally in der großen Turnhalle der Schule zwei einstudierte Tänze auf. In voller Montur mit Dirndl bzw. Lederhose und ausgeliehenen Cowboyhüten schwangen einige von uns zuerst zu einer bayrischen Polka und anschließend zu einem typisch texanischen Line-Dance das Tanzbein. Mit welcher Lautstärke und Begeisterung dieses Spektakel zelebriert wird ist schon beeindruckend. 

Aber auch die Kultur durfte nicht zu kurz kommen: Die Großstadt Dallas, die keine zwanzig Autominuten von Trophy Club entfernt liegt, ist vielen als die Stadt bekannt, in der John F. Kennedy ermordet wurde. 

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Im Zuge dessen besuchten wir das berühmte Museum im sechsten Stock und erfuhren eine Menge über Zusammenhänge, Planung und Folgen dieses historischen Verbrechens, und wenn man aus dem Fenster, durch das die Schüsse abgefeuert worden sind, schaut, lief manchem sicher ein kleiner Schauer über den Rücken…

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Wer einmal mexikanisches Flair schnuppern will, kommt im texanischen Süden auf seine Kosten. Die Stadt San Antonio hat schon einen spanischen Namen und war unter anderem auch Ziel einer dreitägigen Exkursion, die uns näher an die mexikanische Grenze brachte. Schon das warme Klima und die Sonne erinnerten sofort an Spanien  im fernen Europa. 

Mit dem Fluss, der sich durch das Herz der Stadt schlängelt, und den Wassertaxis, auf denen man vom Wasser aus die Cafés, Bars und Restaurants mit all den Touristen, die sich am Ufer tummeln, beobachten kann, fühlt man sich auch ein bisschen wie in Venedig – nur mit Wolkenkratzern im Hintergrund statt den venezianischen Palästen. 

Und doch gibt es einen historischen Stadtkern, in dem sich die spanische Architektur von ihrer schönsten Seite präsentiert: Fort Alamo, das früher eine Missionsstätte war, erzählt die Geschichte des texanischen Unabhängigkeitskrieges. 

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 Etwas, das uns stutzig machte, war der „Dia de los Muertos“ – der „Tag der Toten“. Dieses Fest ist vergleichbar mit Allerheiligen. Aber hier ist der Tag nicht mit stiller Trauer verbunden. Die Texaner scheinen das Beste aus einem solchen Trauertag zu machen und verkleiden sich und feiern wie an Karneval, was in Deutschland unmöglich wäre und somit einer der großen Unterschiede ist. 

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In Austin, der Hauptstadt von Texas, schlossen wir unseren kleinen Trip mit einer Besichtigung des Capitols, des texanischen Regierungsgebäudes  und einem Rundgang auf dem Universitäts- und Campusgelände ab.    

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Einige Tage vor unserer Abreise konnte man noch einmal sehen, wie zeitlich klug unser Austausch gelegt war. Wer würde es sich schon entgehen lassen, einmal Halloween in Amerika zu feiern, wenn er die Gelegenheit dazu hätte? Die deutsche Version ist eben doch nur ein jämmerlicher Abklatsch von dem, was Amerikaner bei sich zu Hause für dieses Fest auf die Beine stellen. An diesem Abend tummelt sich alles auf Partys oder zieht um die Häuser, um sich die Taschen voll mit Süßigkeiten zu füllen. Die Vorgärten sind aufwendig und oft schaurig schön dekoriert. Wenn man die Möglichkeit hat, das zu erleben, ist es völlig nebensächlich, ob man dafür nicht vielleicht schon zu alt ist. 

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Und so schnell kann´s gehen. Flugs war fast ein ganzer Monat rum und wir saßen wieder im Flugzeug. Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau und Herrn Hendlmeier bedanken, mit denen wir diese Wochen erleben durften, genauso wie bei Herrn Meyer, der einen großen organisatorischen Part bereits im Vorfeld geleistet hat. Und natürlich bei unseren Eltern, die uns diese Reise überhaupt erst möglich gemacht haben. Danke!

Es hat großen Spaß gemacht. Und der Austausch wird uns in Erinnerung bleiben und einen kleinen Grundstein an Erfahrungen fürs Leben legen – ganz sicher!         

  

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.“  (Dietrich Bonhoeffer) 

Kaengwettbew2019In diesem Jahr nahmen 149 Schüler und Schülerinnen des Max-Reger-Gymnasiums am Känguru-Wettbewerb teil. Es handelt sich hierbei um einen Mathematikwettbewerb, an dem nicht nur Schüler aus ganz Deutschland, sondern auch Kinder und Jugendliche aus mehr als 50 Ländern teilnehmen. Die Lösung der Multiple-Choice-Aufgaben erfordert von den Schülern neben mathematischen Kenntnissen auch logisches Denken. Löst man eine Aufgabe richtig, so wird dies als Känguru-Sprung gewertet. Am Max-Reger-Gymnasium konnten sich 15 Schüler und Schülerinnen über einen ersten, zweiten oder dritten Preis freuen. Sie erhielten neben einer Urkunde Bücher oder Spiele, die logisches Denken fördern. OStD Wolters gratulierte den Preisträgern zu diesem überaus erfreulichen Ergebnis und würdigte deren Leistung. Es zeige, dass die Mathematik auch am musischen Gymnasium ihren Stellenwert habe und die Schüler eine umfassende Bildung erhalten.     

Einen überzeugenden ersten Preis erzielte Franz Lukas (5 a). Einen zweiten Preis errangen jeweils Kerschensteiner Adriana (5 a), Zolling Sarah (5 a), Lederer Sophie (5 b), Flierl Paul (6 b), Lippert Christopher (7 a) und Stiegler Stefan (7 a). Die Schüler und Schülerinnen Kangler Veronika (5 a), Zechmann Johanna (5 a), Kraus Sarah (5 a), Meindl Maria (5 b), Gross Kilian (5 b), Fehlner Marie (5 c), Spörer Nikolas (7 a) und Tuchscherer Michael (7 a) erzielten jeweils einen dritten Preis. 

Die Schülerin Lederer Sophie (5 b) erhielt in ihrer Jahrgangsstufe zudem einen Sonderpreis, ein T-Shirt, für die meisten richtig gelösten Aufgaben in Folge. 

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