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Liebe Theaterfreunde,

aus Vorsicht und organisatorischen Gründen wird die Theateraufführung der Mittel- und Oberstufe am kommenden Donnerstag verschoben.
 
Vielen Dank für das Verständnis!

Bereits im August 2019 hat der Verein der Freunde und  Ehemaligen am Max-Reger-Gymnasium einen neuen Vorstand bekommen. Da die Schüler Mitglieder des bisherigen Vorstandes zwischenzeitlich das MRG erfolgreich verlassen haben, wollten auch Dr. Stefan Täschner, Karolina Ferschl, Anja Adam und Wolfgang Reindl sowie Roswitha Hendlmeier als Kontaktlehrerin den Platz für neue frei machen. Dr. Täschner äußerte sich, dass es von besonderer Bedeutung sei, einen ständigen Bezug zu haben und dadurch quasi immer auf dem Laufenden über das Schulleben zu bleiben. Das sei  ohne eigene Kinder kaum gegeben, weshalb ein Wechsel im Vorstand nur konsequent und sinnvoll wäre.

Vorstand neuDer neue Vorstand besteht aktuell aus drei Mitgliedern:

1. Vorsitzender: Alexander Dehnert (Mitte)

2. Vorsitzende: Michaela Lang (links)

Kassenwartin: Birgit Färber (rechts)

Tobias Kober (nicht im Bild)

Die Position des/der Schriftführenden ist aktuell noch unbesetzt und wird kommissarisch durch die drei aktiven Vorstände mit betreut. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn jemand Interesse an der Mitarbeit zugunsten der Schüler hat. 

Der neue Vorstand wird den Verein im Sinne der Satzung des verabschiedeten Vorstandes weiterführen und eine enge Kommunikation zu Direktorat und auch zum  Elternbeirat fördern. So wurde der Verein bereits zur Einschulung im September erfolgreich den neuen Schülern und Eltern vorgestellt und neu erarbeitet Flyer verteilt, wodurch auch bereits Neuanmeldungen erfolgt sind.

Eine weitere Aktion wird die Präsenz am Infotag am 07. März sein, an dem sich interessierte Viertklässler und deren Eltern über das Schulleben am Max-Reger-Gymnasium informieren können. 

Natürlich wird auch die Akquise neuer spendenbereiter Unternehmen in diesem Jahr ein Thema sein, um Schule und Schülern weiterhin unterstützen zu können für Material und Aktionen, die aufgrund des begrenzten Haushaltes der Schule sonst nicht möglich wären. 

Bei Fragen zur Mitgliedschaft, Interesse an einer Mitarbeit oder auch allen anderen Themen können Sie uns jederzeit ansprechen, entweder über das Sekretariat oder direkt per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der neue Vorstand bedankt sich ganz herzlich im Namen der gesamten Schule beim alten Vorstand für die jahrelange Arbeit für die Kinder des Max-Reger-Gymnasiums.

Vorstand alt

Im Foto der alte Vorstand, v.l.n.r.:

  • Karolina Ferschl
  • Wolfgang Reindl
  • Anja Adam
  • Dr. Stefan Täschner
  • Roswitha Hendlmeier

 

 

 

für den Verein: Alexander Dehnert

im Februar 2020

Technoptikum2020„Das war die wirklich beste Unterrichtsstunde – ever ☺! – So müssten Unterrichtsstunden immer sein!“ Diese oder ähnliche Aussagen konnte man nicht nur einmal aus dem Mund von Schüler/innen der 5. Jahrgangsstufe hören, als sie am Freitag vor den Faschingsferien ein bestimmtes Klassenzimmer verließen.  Was hatte sich aber dort während der vorherigen 45 Minuten zugetragen? Wie gerne würde man jetzt sagen: eine Deutsch-, Mathematik- oder Englischstunde. Aber nein, es war das „Technoptikum“, das die MRG-Schülerinnen und Schüler so sehr in seinen Bann zog. Hinter diesem kryptischen Namen, der als Kunstwort die Begriffe „Technologie“ und „Panoptikum“ verknüpft, verbirgt sich eine  Sammlung äußerst kreativer technischer und physikalischer Funktions- und Demonstrationsmodelle des Dipl.-Physikers Manfred Bauer, der hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter unseres Kooperationspartners OTH Amberg-Weiden arbeitet. Das Besondere an seinen Aufbauten ist, dass nahezu in jedem seiner Exponate Alltagsgegenstände verbaut sind. Aus Plastiklöffeln und -flaschen, Kronkorken, Strohhalmen, CDs, Luftballons, Konservenglasdeckeln oder Filmdosen formte der passionierte Tüftler und Modellbauer z. B. Wasserräder, U-Boote, Luftkissenfahrzeuge oder Spielzeugkanonen. Auf diese Art und Weise möchte er physikalische Inhalte und Gesetzmäßigkeiten nicht nur verständlich und kindgerecht erklären, sondern ganz besonders auch die Begeisterung für das naturwissenschaftliche Arbeiten wecken. Aufgrund dessen ist es nicht verwunderlich, dass auch bei der Veranstaltung am MRG für die Fünftklässler galt: „Anfassen, Ausprobieren und Nachbauen!“ So konnten die Schüler/innen beispielsweise vor Ort aus Korken und Pommes-Gabeln kleine Wasserräder oder aus Büroklammern und einem Strohhalm cartesische Taucher bauen, die sie als Erinnerungsstücke an diese Veranstaltung natürlich auch mit nach Hause nehmen durften. Technoptikum2020 1Nach 45 äußerst interessanten und kurzweiligen Minuten musste die jeweilige Kleinguppe von je zehn bis dreizehn Fünftklässlern leider auch schon wieder die Welt des Technoptikums verlassen. Der Gedanke an den Bau eines Luftkissen- oder Solarfahrzeuges dürfte viele Schüler nicht nur an diesem Tag, sondern die eine oder andere Familie vielleicht auch noch in den Faschingsferien beschäftigt haben. Doch genau damit hätte diese Veranstaltung ihren Zweck erfüllt: das naturwissenschaftliche Interesse zu wecken und die Begeisterung fürs Experimentieren zu entfachen! Ein herzliches Dankeschön noch einmal an Herrn Bauer, der mit viel Hingabe und Akribie nicht nur das Technoptikum an sich entwickelt hat, sondern auch jede der sechs Kleingruppen an diesem Tag mit seinen kindgerechten und anschaulichen Erläuterungen durch die Welt seines Technoptikums geführt hat. 

 

Technoptikume2020 2

Technoptikum2020 3

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Verfasst von StRin Anita Rotheigner

MusAb20202Rund 150 Schüler nutzten in diesem Schuljahr die Möglichkeit, sich am "Musischen Abend" am Max-Reger-Gymnasium vor großem Publikum zu präsentieren. 

Das Auftreten vor eben diesem Publikum, mit der eigenen Nervosität umzugehen, das Können am Instrument zu zeigen, sich zu präsentieren, all das will gelernt und gut vorbereitet sein. 

Und so übten vor allem die Jugendlichen der 5. und 6. Klassen seit Wochen auf ihren Auftritt hin, schrieben jeder für sich eine kleine Hinführung zu ihrem Stück, erkannten, wie wichtig es ist, bei Ansagen langsam und deutlich zu sprechen, sich nach einem Auftritt höflich zu verbeugen und sich eine geschickte Reihenfolge für ihre Auftritte zu überlegen. 

MusAb20204Der Reigen begann um 18.00 Uhr in der Pausenhalle. Nach der Begrüßung durch StD Matz präsentierten sich den versammelten Schülern, Eltern und Lehrern die Schulstreicher-ein Vororchester, das hauptsächlich aus Unterstufenschülern besteht. Gut gestimmt und gelaunt zeigten sie mit zwei Arrangements aus Edvard Griegs Peer Gynt Suite, wie gut auch die jüngsten Streicher schon spielen und gestalten können. Der sauber intonierte und sehr gut artikulierende Unterstufenchor riss sein Publikum mit dem „Klasse, wir singen“ mit. Die Schüler/-innen hatten mit ihrer Leiterin Ulrike Straub aber noch eine Überraschung parat: An ihrem Cupsong (ein Song, bei dem man mit Bechern auf den Boden im Rhythmus eine Choreographie klopft) hatten nicht nur sie, sondern vor allem das Publikum eine Riesenfreude.

Weiter ging es für die drei 5ten Klassen und ab 19.15 Uhr auch für die drei 6. Klassen in beiden Musiksälen und einem Klassenzimmer, wo sie ihre Klassen-konzerte starteten.

MusAb2020Vor vollbesetzten Zuhörerreihen begann jede Klasse den Abend mit einem gesungenen Lied, fein herausgeputzt, so wie es sich für ein Konzert gehört, und mit vor Aufregung roten Wangen. Akribisch vorbereitet und für so junge Jahre erstaunlich souverän und eloquent bereiteten die jungen Musiker danach die Zuhörer mit Phantasiereisen, zeitgeschichtlichen Anekdoten und Erklärungen zu Komponisten und Werksgattung auf ihr jeweiliges Stück vor. 

Und was für eine Vielfalt da zu hören war: Geige, Cello, Klavier, Querflöte, Klarinette bis hin zur Trompete, Saxophon, Gitarre und Schlagzeug. Und es wurde nicht nur einzeln musiziert, viele fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen, als Klarinetten- oder Flötenduo, als Geigenduo mit Klavierbegleitung, so ganz nebenbei ein großer Beitrag zur Bildung einer guten Klassengemeinschaft. 

Nicht nur der musische Beitrag jedes einzelnen 5. und 6.-Klässlers war gelungen, nein, jede einzelne Präsentation war perfekt: Alle Schüler nannten deutlich Titel und Komponisten ihres Stücks, gaben ihre kleine Einführung und nach dem Spiel verbeugten sie sich wie Profis beim wohlverdienten Applaus des Publikums.

Um 19 Uhr ging es auch in der Pausenhalle mit dem Konzert der  7.-12. Klassen los. 

MusAb20203Auch hier war neben vielen Soloauftritten aus der ganzen Palette des Instrumenten-angebots der Schule gemeinsames Musizieren zu sehen und zu hören, genannt sei hier das Streichquartett, das den Abend mit zwei Arrangements aus dem Musical Cats eröffnete, oder die vier jungen Blechbläser aus den 6. Klassen, die ihren ersten Auftritt als Ensemble mit dem Song Popcorn bravourös meisterten. Fünf junge Saxophonistinnen – ebenfalls zum ersten mal als Ensemble zu hören- brachten mit We are family, Celebration und The magnificent Seven die Pausenhalle zum swingen. Vier Gitarristen aus der achten Klasse beschlossen, dass sie zwar klassische Gitarre lernen, aber eben auch E-Gitarre und E-Bass spielen können und führten mit ihrem Klassenkameraden am Schlagzeug verstärkt ein selbst arrangiertes Medley aus Rockklassikern auf, wobei sie gekonnt das Publikum zum Mitklatschen brachten. 

Aus jeder Musikepoche waren Werke dabei: Ob Barock mit dem Presto aus einem Violinkonzert von Vivaldi (brilliant: Susanne Merkl, 8a), die Klassik mit Sonatinen von Clementi oder Haydn und einem technisch aufwändigen furiosen Klarinettenduo (Elena Eikam, Kathrin Liebel, beide 10a) von Devienne, oder die Romantik. Diese war mit herausragenden Beiträgen (Sätze aus Violinkonzerten von Rieding und Seitz) von Emy Gresch, Maximilian Büttner und Elisaveta Kulka (alle 7. Klasse) vertreten, die bei so manchem Zuhörer für einen Gänsehaut-Moment sorgten. Auch Schuberts Impromptu D 935/2, sensibel von Sabrina Paulisch (Q11) interpretiert, Mendelssohn-Bartholdys anspruchsvolles Lied ohne Worte –von Morten Hagel (7. Klasse) einfühlsam und souverän vorgetragen- sowie Camille Saint-Saens Schwan aus dem Carneval der Tiere, den Klara Krusche am Cello gekonnt seine Bahnen ziehen ließ, bescherten den aufmerksam lauschenden Zuhörern schon ein Können, das aufhorchen ließ.

Auch die Moderne war mit dem von Christoph Lippert stilsicher und bravourös gespielten Maple Leaf Rag vertreten, aber auch mit vielen Werken der wunderbaren Klavierpädagogin Martha Mier, die es versteht, für Jugendliche moderne Pop und Rockstücke geschickt in Szene zu setzen. Das Sax Reger Ensemble, bestehend aus den großen Saxophonistinnen aus Q11 und 12 machte den Abschluss des Konzerts mit Africa, Shape of you und dem Queensong Somebody to love.

Eigentlich müssten an dieser Stelle alle Schüler namentlich genannt werden, jeder hätte es verdient, denn jeder war bestens vorbereitet, überwand alle Nervosität und Unsicherheit und strahlte am Ende voller Stolz. 

So sei an dieser Stelle ein großes Lob an und für alle Musiker und ihre sie liebevoll vorbereitenden Instrumentallehrer ausgesprochen, für einen bestens unterhaltenden "Musischen Abend".

Infotag2020

 Sehr geehrte Eltern,

spannende Eindrücke von den Erlebniswelten einer Schule verspricht die Informationsveranstaltung des Max-Reger-Gymnasiums. Dieses öffnet am Samstag, dem 07. 03.2020, seine Pforten für Viertklässler/innen und ihre Eltern mit Blick auf den bevorstehenden Wechsel an eine weiterführende Schule nach der Grundschulzeit. 

Bereits im Rahmen eines Vorprogramms ab 9 Uhr können Interessierte in die Atmosphäre des MRG eintauchen und sich bei ihrer Ankunft (Zugang über Hauptportal oder Pausenhalle am Kaiser-Wilhelm-Ring 7) am Info-Point über Ablauf und Inhalte des Programms informieren. Mit der offiziellen Begrüßung um 09.30 Uhr werden die jungen und erwachsenen Gäste von der Schulfamilie aus Schülermitverantwortung (SMV), Elternbeirat (EB) und Lehrerkollegium mit Direktorat willkommen geheißen. Diese präsentiert die Vorzüge einer überschaubaren Schulgröße in einem Gebäudekomplex, in dem der Prozess der Modernisierung in einem hohen Maß voranschreitet. Das MRG – die einzige staatliche Heimschule der Oberpfalz – stellt sich mit seinem musischen Zweig in der gesamten Bandbreite eines bayerischen Gymnasiums vor, das über die Allgemeine Hochschulreife einen Zugang zur Vielfalt an Studien- und Ausbildungschancen ermöglicht. Daneben bietet die Informationsveranstaltung alle notwendigen Hinweise zur 

Klärung von Fragen des Übertritts (Formales zur Anmeldung) bis hin zur Stundentafel in der 5. Jahrgangsstufe. 

Von der Bandbreite des Angebots am MRG können sich die Viertklässler/innen zunächst in sprachlichen und naturwissenschaftlichen Unterrichtsbausteinen und Workshops im sportlichen und ästhetischen Bereich, später gemeinsam mit den Eltern beim Erkunden des Schulgebäudes (u.a. Chemie-Show, Physik-Experimente Fremdsprachenzimmer) überzeugen. Ganz im Sinne eines Vorgeschmacks auf den Schulalltag am MRG stärken sich die Kinder im Rahmen einer „Pause – lecker und gesund“ gemeinschaftlich in der Mensa des Internats. Diese Pausenverköstigung wird vom „Verein der Freunde des MRG“ finanziert. 

Den Eltern, denen ebenso ein kulinarisches Angebot zur Verfügung steht, ermöglicht sich der Austausch mit der Schulleitung und den Schul-Gremien in entspannter Kaffeehaus-Atmosphäre. Ebenso warten Ansprechpartner/innen aus Internat und Tagesheim auf die Fragen der Interessierten. 

Nicht nur für Kinder mit musischer Vorerfahrung, sondern insbesondere auch für Schüler/innen, die mit dem Übertritt ans MRG das Lernen eines Instruments aufnehmen werden, bieten die Musik- und Instrumentallehrkräfte interessante Einblicke in das breite Spektrum der Wahl eines Instruments, das je individuell geeignet ist, Freude am Musizieren zu wecken. Ob Violine, Trompete oder Schlagzeug: Anfassen ist ganz ausdrücklich erwünscht. 

Diese Freude an ästhetischer Bildung entwickelt sich erst recht durch die Teilnahmemöglichkeit bei den verschiedenen Instrumental- und Vokalensembles über die Big Band bis hin zu den Chören. Wie ein solcher Projektchor gelingen kann, erfahren die Kinder durch ihre eigene Mitwirkung beim eingeübten Präsentieren eines Songs zum Ende der Veranstaltung um 13 Uhr. Dabei warten auch noch Überraschungen auf die Kinder. 

Jugdeb2020Vor allem Jugendliche treffen teilweise unreflektiert in den sozialen Medien auf fake news und Hasskommentare. Eine sachliche Auseinandersetzung wird in diesen unruhigen Zeiten zur Mangelware. Dies ist eine große Herausforderung für die Schulen und die Lehrer. Eine Möglichkeit, die argumentative Auseinandersetzung zu trainieren, ist der bundesweit stattfindende Wettbewerb „Jugend debattiert“. Zum neunzehnten Mal beteiligt sich das Max-Reger-Gymnasium an diesem  anspruchsvollen Projekt. 

Bei dieser Debattenform äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen oder schulischen Streitfragen. Bewertet werden dabei vier Kategorien: nämlich Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Nachdem die Besten in den einzelnen Klassen ermittelt worden sind, haben sich diese im rhetorischen Wettstreit vor großem Publikum im Finale messen müssen. In der Sekundarstufe I (Mittelstufe) traten aus den neunten Klassen Nina Plank, Luca Koch, Antonia Tessmann und Amrei Beha zu dem sehr aktuellen Thema: „ Soll in der Schule ein Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden?“ gegeneinander an. In einem spannenden, von sehr viel Sachkenntnis, Fairness und Temperament bestimmten Rededuell setzten sich schließlich Antonia Tessmann auf dem ersten Platz und Nina Plank auf dem zweiten Platz durch. 

Dass der Wettbewerb durchaus auch stark polarisierende Fragestellungen aufgreift, zeigte die in der Sek II zu debattierende Frage „Sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch an unserer Schule für den Dienst in der Bundeswehr werben?“ Auf einem sehr hohen Niveau stellten sich diesem Streitpunkt aus der zehnten Jahrgangsstufe Lotte Häusler, Anna Bauer und Sina Szeri und aus der Q11 Katharina Wenkmann. Sehr engagiert, eloquent und mit guter Sachkenntnis ausgestattet gingen die Oberstufler an das brisante Thema heran und zeigten in dem verbalen Wettstreit die vielen verschiedenen Facetten der Problematik auf. Hier konnten sich auf den ersten Plätzen Katharina Wenkmann, die eine herausragende Ausdrucksfähigkeit und Sachkompetenz bewies und Sina Szeri, die besonders durch ihre Konterstärken auffiel, durchsetzen. Damit haben sie sich für den Regionalentscheid in Altdorf qualifiziert. Die betreuende Lehrkraft Veronika Frenzel freute sich über die herausragenden Leistungen ihrer Schüler.

Stiegler2020Die Schülerin Karolina Stiegler aus der Q 11 des Max-Reger-Gymnasiums nahm am Lions-Musikpreis-Wettbewerb für klassisches Saxophon teil. Dieser Wettbewerb findet jedes Jahr in einer anderen Instrumentenkategorie statt. Die Schülerin belegte dabei den 2. Preis.

Dieser Wettbewerb ist ein internationaler Nachwuchspreis für junge Talente. Durchgeführt wurde der Wettbewerb in der Musikschule Regensburg, deren Leiter Herr Graef auch als Jurymitglied neben einem Schlagzeuger des Bayerischen Rundfunks fungierte.

Karolina Stiegler bereitete zwei Pflichtstücke – eine Telemann-Sonate sowie „Contest Solo Nr. 2“ von Paul Harvey – und ein Wahlstück „Petite Suite Latine“ von Jerome Naulais mit ihrer betreuenden Instrumental-Musiklehrerin Frau Elke Beer vor.

Neben einer Urkunde wurde Karolina ein Preisgeld von 750,-- Euro überreicht.

image1Das vielfältige Kulturangebot der Stadt München kennenlernen, v. a. im Hinblick auf das Thema Musik und Kunst in der NS-Zeit - das war das Ziel einer zweitägigen Exkursion von 10 Schülern der Q12 des Max-Reger-Gymnasiums Amberg mit ihrer Musik-Lehrkraft StDin Michaela Treese im Rahmen des Musik-Additums in die bayrische Landeshauptstadt.

Am Mittwoch, den 22.01.2020 startete die Gruppe mit dem Zug von Amberg Richtung Süden, um im Gasteig ein Konzert der Münchner Philharmoniker unter Leitung ihres Chefdirigenten Valerie Gergiev zu besuchen. 

In der ersten Hälfte stand ein relativ unbekanntes und selten aufgeführtes Orchesterwerk aus den Orchesterfragmenten des impressionistischen Komponisten Claude Debussy auf dem Programm. „Le martyre de Saint Sébastien“ beeindruckte mit ungewöhnlichen und mystischen Klangfarben und Harmonien Debussys des 100-köpfigen Philharmonieorchesters. Mit dem 2. Auszug aus Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ wurde der ganze Musikkurs von Wagners extremen Harmonien und dynamischen Kontrasten überwältigt. Zudem faszinierten die musikalischen und sängerischen Künste der fünf Solisten, die mit ihrer Stimmgewalt ganze 1 ½ Stunden lang scheinbar mühelos über die Klanggewalt eines vollbesetzten großen romantischen Orchester hinweg sangen.

ExkAdd2Am zweiten Tag der Bildungsfahrt besuchte die elfköpfige Gruppe die Hochschule für Musik und Theater München (HfMT) und erhielt einen Vortrag sowie eine Führung im Hauptgebäude am Königsplatz durch den Vizepräsidenten der Hochschule Dr. Klaus Mohr. Dieser gewährte unter anderem Einblicke in die Geschichte des Gebäudes mit dem berühmten Kaminzimmer der historischen Münchner Verträge und führte die Schüler nicht nur in den Konzertsaal sondern auch in die unterirdischen Keller und Verbindungsgänge der Hochschule. Zur Zeit der Nationalsozialisten wurde das Gebäude als Führergebäude Adolf Hitlers sehr aufwändig und prächtig errichtet. 

Dr. Klaus Mohr referierte aber auch über die jetzige Situation der Hochschule und stellte sich den aufkommenden Fragen. Sehr fasziniert zeigten sich die Schüler/-innen von der großen, stilistischen Bandbreite der musikalischen Ausbildung mit 100 künstlerischen und pädagogischen Studiengängen, dem hohen künstlerischen Anspruch, der unter anderem mit über 470 Lehrenden für 1300 Studierende aufrechterhalten wird, sowie dem Konzertleben der HfMT, das ca. 900 Konzerte in einem Jahr umfasst. Offen spricht er z.B. über die Probleme des alten Baus, der auf eine Generalsanierung wartet, mit deren Planung und Organisation sich schon Jahre befasst wird-allein 300 Flügel müssen umgezogen werden.... Danach wurde ein weiterer Standort der HfMT in der Luisenstraße besucht, bei dem die Schulmusiker für das gymnasiale Lehramt ausgebildet werden. Gerade für die zukünftigen Abiturienten eines musischen Gymnasiums war dieser Besuch sehr wertvoll, auch mit dem Ausblick, dass manche der Schüler ein Musikstudium nach der Schule anstreben. 

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Vor der Rückfahrt nach Amberg machte die Gruppe noch einen Abstecher in das Lenbachhaus, um Kunstwerke rund um die berühmte Künstlergruppe „Der blaue Reiter“ mit Franz Marc, Gabriele Münther und Wassily Kandinsky zu besichtigen. Somit endeten zwei interessante und lehrreiche Tage voller Musik, Geschichte und Kunst in der 

bayerischen Landeshauptstadt. 

 

 

 

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