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Im Rahmen des Kunst-Additums und des Profilfaches "Künstlerisches Gestalten" besuchten die TeilnehmerInnen der Q11 und Q12 in Begleitung von StR Dietz und StRefin Kühne die Ausstellung "Procession" der US-amerikanischen Künstlerin Kiki Smith im Haus der Kunst in München. Neben der Begutachtung der zahlreichen sozialen und politischen Plastiken und Objekte, welche sich u.a. mit relevanten Themen wie "Erinnerung", "Alter", "Tod" und "Gender" beschäftigen, konnten die SchülerInnen ihre Fragen an die vier Spezialisten stellen, welche uns durch die Ausstellung führten und uns unterstützten, die Werke der in Nürnberg geborenen Künstlerin zu interpretieren. Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch nahmen wir auch an einem praktischen Workshop in den Atelierräumen im HdK teil.

 

sofaNach vorangegangener Planung im Jahr 2016 konnten im Oktober letzten Jahres die Teilnehmer des P-Seminares "Kunst ist grün" der Q12 ihr Projekt "Grünes Sofa" fertigstellen. Die mit Rollrasen überzogene Sitzgelegenheit wurde von den Schülern auf der Liegewiese des Amberger Hockermühlbades gestaltet und kann ab der kommenden Freibadsaison besichtigt und ausprobiert werden. Bei der Planung und Organisation des Projektes lernten die Schüler, Aufgaben untereinander aufzuteilen und das kreative Potential in ein umsetzbares Kunstwerk zu entladen. Zu Beginn galt es, einen Plan für ein Kunstwerk zu entwickeln, welches die breite Aufgabenstellung "Kunst ist grün" repräsentieren sollte. Nachdem die Schüler ihr Konzept einer Sitzgelegenheit aus Rollrasen – unter anderem inspiriert durch die Werke des Künstlers Thomas May – herausgearbeitet hatten, ging es an die praktische Umsetzung im Freibadgelände. Unterstützt wurde die Gruppe aus 12 Schülern des Max-Reger-Gymnasiums besonders durch den Seminarleiter StR Matthias Dietz sowie durch den Landschaftsgärtner Johann Schmaußer, welcher der Projektgruppe mit seinem fachlichen Wissen und seiner Erfahrung zur Seite stand. Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und die Aufgeschlossenheit der Freibadangestellten und der Amberger Stadtwerke war es möglich, ein außergewöhnliches Kunstwerk mit praktischem Nutzen für alle Freibadbesucher zu erschaffen. Kunstistgruen2018 1

Schülerinnen des P-Seminars Künstlerische Druckgrafik am Max-Reger-Gymnasium werden Künstlerinnen – und stellen im ACC aus

Wer Gespür für Kunst hat, sollte sich unbedingt die Arbeiten der neun jungen Damen vom Max-Reger-Gymnasium im ACC anschauen. Es sind gelungene Kunstobjekte, die für jede Kunstausstellung eine Bereicherung wären. Entstanden ist die Ausstellung, die im Foyer im ersten Stock präsentiert wird, unter Federführung des Kunstlehrers Joachim Krieg.

Beim Betrachten der Bilder faszinieren schon die Themen: Vögel in Nahperspektive, filigran geschaffene Bäume, ein Leuchtturm in einer Sanddüne, Menschen in Bewegung. Die Themen waren den jungen Kunstschaffenden nicht vorgegeben. Ein Thema zu finden, die Idee zu haben, ist in der Kunst das Wichtigste. „Das gehört zum Künstler sein dazu“, sagt Krieg.

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 Das P-Seminar "Künstlerische Druckgraphik" unter der Leitung von OStR Krieg absolvierte soeben einen Lithografie Kurs im Oberpfälzer Künstlerhaus (Kebbelvilla) in Schwandorf.
Überaus sachkundig und sympathisch erläuterte der ehemalige Leiter des Künstlerhauses, Heiner Riepel, die Drucktechnik der Lithografie, ein Flachdruckverfahren auf Kalksteinplatten, das den meisten großen Künstlern der Moderne, sei es Picasso oder Miró, geläufig war. Die Schülerinnen ließen sich schnell begeistern und fanden sich gut in die Technik ein. Die Ergebnisse kamen auf ein hohes Niveau und das Seminar freut sich schon diese in der Ausstellung im ACC im Januar zu präsentieren.
Der Elternbeirat unterstützt diese Aktion mit einer Spende, für die wir recht herzlich danken.

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 vorherUnter diesem Motto gestaltete die Neigungsgruppe Kunst des Internats am Max-Reger-Gymnasium Amberg den Dachboden der Schule um und lud zu einer schulinternen Vernissage in die Internatsräumlichkeiten oberhalb der Schule ein. Anlass des Kunstprojekts ist die in den kommenden Jahren anstehende Sanierung des Dachbodens. Obwohl ein wichtiger Nutzungsraum für das Internat entsteht, blicken die Schülerinnen und  Schüler der Sanierung auch mit einem wehmütigen Auge entgegen. Bisher wurde der Dachboden hauptsächlich als Lager- und Abstellraum genutzt. Den Internatsschülerinnen und -schülern gilt er jedoch auch als Rückzugsort und ruft deshalb zahlreiche Erinnerungen hervor. Dem Dachboden ein Denkmal zu setzen, das war die Intention der Neigungsgruppe. Es entstand ein Kunstobjekt in Form eines Quaders, das aus all den Erinnerungsstücken und Gegenständen besteht, die sich im Laufe von vielen Jahren am Dachboden angesammelt haben. In diesem stecken viele Erinnerungen, Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Internatsschülerinnen und - schüler. Jetzt sind sie dicht gedrängt, zusammengeschnürt und zum Abtransport bereit. Die Schülerinnen und  Schüler entdeckten die Kunst mit diesem Projekt auf einer für sie neuen Ebene. Sie lernten zu verstehen, dass Gegenstände mit persönlichen Erinnerungen und Emotionen verknüpft und als Zeichen interpretiert werden können. Sofern man sich einlässt, kann man sich als Betrachter auf Entdeckungsreise begeben, den Emotionen der Schüler nachspüren und die Magie des Ortes nachempfinden. 

 Teilnehmer der Neigungsgruppe Kunst:

Luise Kerschbaum (9ak), Ludwig Hagelstein (10ak), Simon Guggenberger (Q11), Dominik Gietl (Q11), Mona Sommerer (Q11), Carolin Schiml (Q11), Lisa Pfeiffer (Q11).

 

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