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 Die Wurzeln und Wege des Tourismus an einem konkreten Beispiel in fast unmittelbarer Nachbarschaft in einer dreitägigen Exkursion zu erforschen, war Ziel des W-Seminars Geographie „Erholungsräume in Deutschland“ am MRG unter der Leitung von Oberstudienrätin Veronika Frenzel. Der Bayerische Wald, ein nach dem Niedergang der Glasindustrie von der Abwanderung stark betroffener Raum, investiert in zunehmendem Maß in diesen boomenden Wirtschaftszweig. Die Glasindustrie, die diesen Raum geprägt hat, bietet dafür durchaus einen fruchtbaren Boden, wovon sich die Schüler bei dem Besuch der Joska-Kristallglas-Manufaktur überzeugen konnten. Hier hat man die sinkende Nachfrage nach den leicht zerbrechlichen Produkten durch einen Erlebnispark aufgefangen.

Das Glasmuseum in Frauenau versucht den Touristen durch eine sehr intelligente Konzeption die Geschichte der Glasherstellung näher zu bringen und in einem Glasskulpturenpark die Möglichkeiten des Materials in künstlerischer Hinsicht aufzuzeigen. Neben seiner Glasvergangenheit ist für den Tourismus natürlich der wichtigste Faktor die einmalige Naturlandschaft. So konnten die Schüler bei einer kleinen Wanderung Deutschlands eindrucksvollstes Geotop besichtigen, den  großen Pfahl, einen bizarren Quarzfelsen, der den ganzen Bayerischen Wald durchzieht.  Natürlich wurde auch dem Nationalpark ein Besuch abgestattet und im „Haus der Wildnis“ konnte man die hier lebende Tierwelt und die Problematik des Ökotops in einer eindrucksvollen Konzeption kennen lernen. Ein Touristenmagnet ist inzwischen  der Waldwipfelweg in St.Englmar, wo sich in 40 Meter Höhe ein grandioser Blick über die Mittelgebirgslandschaft bietet. Schließlich wurden den Schülern in der Stadt Regen durch den dortigen Tourismusbeauftragten die Bemühungen der Region anhand einer  Powerpoint-Präsentation, den Raum gegen andere Konkurrenten als Urlaubsziel abzusetzen, aufgezeigt. So erfuhren sie, dass es hier inzwischen 16 Vier-Sterne- Wellness-Hotels gibt, die vor allem das zunehmende Gesundheitsbedürfnis der Gesellschaft ansprechen. Damit konnte den Schüler vor Ort deutlich gemacht werden, wie touristischen Mechanismen ablaufen und sicher werden auch sie privat einmal hier ihren Urlaub verbringen, denn natürlich gibt es in dem Raum noch eine Vielzahl anderer attraktiver Ziele, die einen Besuch wert wären.

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