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Nein, ganz sicher nicht „muh“. Fantastische Musik, das macht sie, wie man am Oberstufenkonzert der Q11 und Q12 am 21. Januar 2015 im Festsaal des Max-Reger-Gymnasiums sehen oder eher hören konnte. Dort gaben 14 Schülerinnen und Schüler aus den Additum-Musik-Kursen(Musik Additum, das bedeutet – wie der Stellvertretende Schulleiter Herr Georg Meyer zu Beginn so schön sagte - , dass die Schüler eines solchen Kurses neben theoretischen Musikkenntnissen auch "besonderes Talent im Spiel  auf einem Instrument "aufweisen müssen)  ihre einstudierten Stücke von "Bach bis zur Gegenwart " zum Besten und ernteten dafür gebührenden Applaus vom Publikum, das sich weniger durch Quantität, dafür umso mehr durch Qualität auszeichnete. Die Beiträge der Solisten zeugten jedoch von beidem, besonders erfreulich war auch die Vielfalt der Instrumente. So wurde nicht nur  auf Geigen gespielt und in die Klaviertasten gegriffen. Auch auf dem Violoncello, der Querflöte, dem Saxophon und sogar der Orgel (wie schön, dass es im Festsaal der Schule dieses Instrument gibt) wurden Wohltaten für die Ohren vollbracht.

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Als krönenden Abschluss des Jahres bezeichnete OStD Wolfgang Wolters die drei Weihnachtskonzerte des Max-Reger-Gymnasiums. Und tatsächlich verstanden es die jungen Musiker und Ensembles, musikalische Höhepunkte zu setzen, die ein eindrucksvolles Zeugnis von der Qualität musischer Bildung am MRG ablegen konnten. Die ersten beiden Konzertabende fanden im Festsaal des Gymnasiums statt. War der äußere Rahmen auch kleiner als beim letzten, abschließenden Konzert im Kongregationssaal der Pfarrei St. Georg, so waren die Beiträge doch keineswegs von geringerer Überzeugungskraft: Konstanze Frauendorfer (8c) präsentierte sich als vielversprechendes Geigentalent; ihre Darbietung des 3. Satzes aus Dvoraks Sonatine in G-Dur op. 100, begleitet von Antonia Schlosser (10c), konturierte sehr klar die charakteristische Mischung aus schwankhafter Leichtigkeit und melancholischer Tiefe. Am Saxophon überzeugte Larissa Kautz (Q11) mit ihrem fantastisch-lyrischen Ton: äußerst ausdrucksstark gestaltete sie die Aria von Eugène Bozza, die so eine ganz farbige Emotionalität gewann. Mit Henry Farmers „Hope told a flattering tale“ bewies die Geigerin Magdalena Urban (10d) ihre große Begabung; mit spieltechnischer Flexibilität und einem hohen Maß an analytischem Verständnis konnte sie Charakter und Textur des Werkes mit erstaunlicher Leichtigkeit lebendig werden lassen. Der junge Cellist Daniel Galperin (10c) faszinierte mit seinem samtig-weichen Ton bei Gabriel Faurés Élégie in c-Moll op. 24. Das wahrhaft elegisch-klagende Melos dieses bewegenden Werkes wusste Galperin brillant auszugestalten. Die Flötistin Lisa-Marie Holzschuh (Q12) zauberte sphärisch-betörende Klangwelten in den Saal: ihre Interpretation von Ian Clarkes „Hypnosis“ bestach durch die sehr intelligente und technische beeindruckende Herausarbeitung des träumerisch-phantastischen Elements. Den Charme der späten Wiener Klassik versprühte Jakob Galperins (Q11) Darbietung des 1. Satzes des Klarinettenkonzerts in B-Dur von Joseph Leopold Eybler. Seine Virtuosität gepaart mit verständiger Empathie hinterließ beim Publikum einen bleibenden Eindruck. Unter den Ensembles ist vor allem das Querflöten-Trio Lisa Marie Holzschuh, Anna Maria Götz und Lisa Hoffmann (alle Q12) hervorzuheben. Feurig-spritzig, aber ohne belanglose Effekthascherei interpretierten sie das „Spanische Rondo“ von Leroy Ostransky; das Oszillieren zwischen leidenschaftlicher Dramatik und beinahe eruptiver Vitalität herauszuarbeiten, gelang den jungen Musikerinnen in bestechender Weise. Herausragend auch der gemeinsame Auftritt von Chor und Orchester der Unterstufe. Unter der Leitung von StD Wolfgang Herrneder und Ulrike Straub vereinten sich die beiden jungen Ensembles zu dem strahlenden Medley „Sing joy Christmas“ von Mark Hayes; das interessante Arrangement festlicher Weihnachtsmelodien präsentierten die Kinder mit erfrischendem Esprit, der einfach anstecken musste.

Den dritten Konzertabend im wundervollen Kongregationssaal eröffnete das MRG-Orchester unter der Leitung von StDin Maria Anna Feldmeier-Zeidler. Mit zwei Sätzen aus Joseph Haydns Sinfonie Nr. 101 in D-Dur präsentierte sich ein gewaltiger Klangkörper in Bestform. Das differenzierte Zusammenwirken der einzelnen Register, die intonatorische Exaktheit der Streicher und die Strahlkraft der Bläsergruppe, all das ließ sehr schnell vergessen, dass hier eigentlich ein Schüler-Orchester musizierte! Einen kammermusikalischen Beitrag von stiller Privatheit dagegen boten Martin Lyko (Blockföte, 10d), Magdalena Urban (Violine, 10d) und Adela Solarova (Klavier, 10a) dar: Mit dem 1. und 4. Satz aus Georg Philipp Telemanns Triosonate a-Moll evozierten die Schüler ein wunderschön-intimes Klangbild. Einen stilistischen Kontrapunkt setzte das Saxophon-Ensemble unter der Leitung von Elke Beer. Unter den drei ganz unterschiedlichen Beiträgen gefiel besonders Bernd Franks swingendes Arrangement des Weihnachtsliedes „Fröhliche Weihnacht überall“. Angeleitet vom Dirigat von StR Thomas Prechtl brachte das Blechbläser-Ensemble festliche Stimmung dem Publikum entgegen. Mit Peter Tschaikowskis „Marsch der Zinnsoldaten“ und „Blumenwalzer“ zeigten die Schüler, wie Blasmusik klingen kann: klare Intonation, elegante Tongebung und strahlender Glanz waren wie geschaffen, den Abschluss des Konzertabends und damit der Konzertreihe vorzubereiten. Wie gewohnt oblag dieser dem Gemischten Chor des Max-Reger-Gymnasiums. Unter der engagierten Leitung von OStRin Michaela Treese boten die jungen Sänger Chormusik vom Feinsten: Ob kraftvolle Dynamik beim „Resonet in laudibus“ von Chester Lee Alwes, hymnische Klarheit und Luzidität bei Andreas Hammerschmidts 6-stimmigen „Schaffe in mir, Gott“ oder rhythmische Agilität im 8-stimmigen Werk „Fides nostra victoria“ von Christian Matthias Heiß – was hier geboten worden ist, lässt sich vielfach nur in professionellen Kategorien bewerten! Insgesamt machten alle drei Konzerte und jeder einzelne Beitrag bewusst, wozu Schülerinnen und Schüler fähig sind, wenn Schule Talente fördert und Begeisterung für die Musik zu wecken vermag: Ein Kompliment an alle, die diese Begeisterung weitergegeben haben!

Das Max-Reger-Gymnasium hat sein Schlagwerkinstrumentarium um ein "Glanzstück" erweitern können:

Ein neues Marimbaphon steht mit seinem wunderbaren Klang zum Spielen bereit, neben Pauken, Rock-Schlagzeug, Congas, Bongos und weiteren kleineren Schlagwerkinstrumenten.

 

Die Kategorie "Schlagwerk" ist inzwischen auch beim hoch angesehenen ARD - Musikwettbewerb vertreten. Musiker und Komponisten nehmen immer mehr Werke für diese Instrumente in ihr Repertoire auf, und Martin Grubinger, aus der TV Musiksendung "KlickKlack" bekannt und zur Zeit "der" Schlagwerker schlechthin, wirbelt um seine Instrumente und macht so richtig gute Laune und Lust, Schlagwerk zu spielen bzw. zu erlernen.

 

Zukünftige und jetzige MRG-Schüler können nun bei dem diplomierten Schlagwerker Florian Beer am Max-Reger-Gymnasium Privatunterricht nehmen und bei Bedarf auch an der Schule üben.

 

Ein tolles Angebot, denn wer hat schon Platz in seiner Wohnung für ein Marimbaphon.

 

Das MRG Open Air feiert 10. Geburtstag – mit diesem Gedanken im Hinterkopf fieberten das Max-Reger-Gymnasium, das Team und die Bands seit Wochen dem 11. Juli entgegen und letzten Freitag war es dann so weit. Pünktlich um 18.00 Uhr öffnete das MRG seine Pforten um seine Besucher mit guter Musik, gutem Essen und Trinken und guter Stimmung zu empfangen. Obwohl am Tag davor Unwetterwarnungen für Amberg herausgegeben worden waren, und somit das Stattfinden des 10. Open Airs eine Zeit lang auf der Kippe stand, baute das Team trotzdem motiviert am Donnerstag Bühne und Co. auf und auch die Gäste ließen sich von den dunklen Wolken am Freitag nicht abschrecken. Und wie man sah: nicht umsonst!

Um 18.30 ging es schließlich los mit der Premiere der neuen, schuleigenen Band „Morgan’s Crimson“. Mit rockigen, leicht poppigen Klängen legten die sechs Jungen und Mädchen mit gecoverten Songs ein Spitzen-Debüt hin und stimmten das Publikum bestens auf die nachfolgenden Bands ein. Mit ihrem Premierenauftritt hat „Morgan’s Crimson“ hoffentlich einen Grundstein für folgende Auftritte im Rahmen des MRG Open Air gelegt.

Im Anschluss daran gab es etwas ruhigere Töne zu hören von „Schusters Töchter(n)“. Mit wunderschönen, stimmlastigen Songs zeigte die Band, bestehend aus drei Mitgliedern, dass man auch ohne großen technischen Aufwand und mit einer einfachen Instrumentalbesetzung problemlos ein stattliches Publikum in seinen Bann ziehen kann. So kamen auch Zuhörer mit einem etwas sanfteren Gemüt voll auf ihre Kosten.

Mit „In Production“ als nachfolgende Band bahnte sich ein kleiner, interner Höhepunkt des Abends an. Die Band hatte letztes Jahr bei ihrem Debütauftritt gezeigt, was sie können und sofort das ganze Publikum mit ihren rockigen Coversongs begeistert. Als Folge dessen freute man sich natürlich auf das diesjährige Programm, das, ähnlich wie letztes Jahr, die Schüler wieder zum Mitsingen und Mittanzen animierte. Mit ihrem fetzigen Auftritt machte „In Production“ Lust auf noch mehr und so sind alle gespannt, was die schuleigene Band nächstes Jahr liefern wird.

Doch der Abend war noch lange nicht vorbei und so folgte auf Rock noch mehr Rock der absoluten Klassikerband „The Fuse“. Mit ihren Alternative-Rock Covern begeisterten sie die Menge und brachte vor allem Begeisterung für eingefleischte Rocker, die das Open Air ebenso besuchten. Mit dieser euphorischen Stimmung bei den Zuhörern „übergab“ die Band das Publikum schließlich an den diesjährigen Headliner, „Grögötz Weißbir“.

Mit eigenen und Coversongs zogen sie das Publikum von Anfang bis zum (leider viel zu frühen) Ende in den Bann, animierte sie zum Mitsingen und Mittanzen und entließ die feiernde Menge schließlich nach einem absoluten Spitzenabend, der dem 10. MRG Open Air in aller Art und Weise würdig war, in die Nacht.

Trotz allem Bangen und Zittern wegen des Wetters waren das Team, Besucher und die Bands nach diesem phänomenalen Abend glücklich und zufrieden und freuen sich auf nächstes Jahr, wenn es diesmal heißt: 10 Jahre Open Air!

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