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So wie es Mr. Fogg mit seinem Diener Passepartout schaffte, in 80 Tagen um die Erde zu reisen, gelang es Schülern des Max-Reger-Gymnasiums zusammen mit Grundschulkindern in 55 Minuten einen ganzen Jahreszyklus der Natur zu erleben. 

Schon seit mehr als fünfzehn Jahren gibt es nun die Kooperation des May-Reger-Gymnasiums mit Grundschulen, eine Win-Win-Situation für alle Schüler und Lehrer. Im Profilfach Musik lernen die MRGler, sich in vielen Situationen nach außen hin zu präsentieren. Im Lehrplan der Grundschulen ist verankert, dass die Schüler auch außerhalb des Schulbereichs an Musik und Kultur herangeführt werden sollen.

So war es auch am 27. Februar. Thema des Projekts war der Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski und sein Zyklus "Jahreszeiten" für Klavier. Allein schon beeindruckt vom Festsaal des May-Reger-Gymnasiums und dem "Bühnenbild" (ein "Jahreszeitenbaum", gestaltet von den Kunstlehrern Anne Dreiß und Achim Krieg, dem Flügel und dem Portrait Tschaikowskis auf einer Leinwand) saßen die Grundschüler gespannt und äußerst diszipliniert, d.h. ohne einen Muckser zu tun, in den Zuhörerreihen.

 

Durch die Schülerinnen des P-Seminars "Konzertmanagement", Q 11, unter der Leitung von Maria Anna Feldmeier-Zeidler, erfuhren die Kinder Anekdoten aus dem Leben des Komponisten. So zum Beispiel, dass sich Tschaikowski mit vier Jahren sehnlichst ein Klavier wünschte, das er dann mit fünf geschenkt bekam, dass sein Kindermädchen ihn "Porzellanpüppchen" nannte, weil er so zart und empfindsam war, und dass er sich mit 14 Jahren schon um seine fünf Geschwister kümmern musste, als seine Mutter verstorben war.

Da der Klavierzyklus aus den zwölf Monaten besteht, waren zwischen den Geschichten und Informationen immer wieder Schüler (7. Klasse bis Q 11) der Klavierpädagogin Jelena Lichtmann am Flügel zu hören, die sehr einfühlsam einzelne "Monate" zu Gehör brachten.

Um das Ganze abzurunden, trugen Schüler der Klasse 5b jeweils Gedichte zu den gehörten Monaten vor, die sie mit ihrer Deutschlehrerin Susanne Bachfischer ausgesucht hatten.

Ohne Mitwirkung der Grundschüler wäre das Projekt aber keine Kooperation. Von ihren Lehrern auf Tschaikowski und sein Werk "Jahreszeiten" gut vorbereitet, konnten die Kinder Fragen, die vom P-Seminar an sie gestellt wurden, mit Leichtigkeit beantworten, Fragen nach Land und Herkunft des Komponisten,  Aufbau eines Orchesters und vieles mehr. Außerdem hatten die Schüler der Grundschule Rieden und der Max-Josef-Schule Amberg für die Darstellung der vier Jahreszeiten ebenfalls Gedichte vorbereitet, die sie auf der Bühne stehend rezitierten, auf Rollen aufgeteilt, deutlich artikulierend und mit Betonungen und Sprachmelodie wie Profis.

Auf einer Bühne in einer für einen Teil der Kinder fremden Schule vor 150 Zuhörern zu stehen und zu agieren, Hut ab! Jeder kann sich vorstellen, welche Aufregung das für alle Beteiligten, Grundschüler und MRG-Schüler, bedeutete. 

Da mag so manches Kind zwar nicht in 55 Minuten um ein ganzes Jahr älter geworden sein, aber doch um vieles reifer an Erfahrung.

 

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