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In diesem Schuljahr fand der "Musische Abend" am Max-Reger-Gymnasium wieder in seiner traditionellen Form statt: Alle, die ihr Können am Instrument zeigen wollten, durften an diesem Abend auftreten, und es meldeten sich knapp 200 Schüler.

Der Reigen begann um 18 Uhr für die 5. und eine 6. Klasse. Für das Konzert der 6. Klasse mussten die Zuhörer zwar in den 4. Stock steigen, doch oben angekommen, durften sie die Musik im wundervollen Ambiente des Meditationsraums genießen.

Im Musiksaal und Klassenzimmern starteten die 5. Klassen. Vor vollbesetzten Zuhörerreihen begann jede Klasse den Abend mit einem gesungenen Kanon, fein herausgeputzt, so wie es sich für ein Konzert gehört, und mit vor Aufregung roten Wangen. Danach durfte jedes Kind seine Interpretation am Instrument darbieten. Und es wurde nicht nur einzeln musiziert, viele fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen, ob vierhändig am Klavier, als Klarinettenduo, Saxophontrio, oder kleines Geigen- und Cello-Orchester, so ganz nebenbei ein großer Beitrag zur Bildung einer guten Klassengemeinschaft.

Nicht nur die Musik jedes einzelnen 5.-Klässler war gelungen, nein, jede einzelne Präsentation war perfekt: Alle Schüler nannten deutlich Titel und Komponisten ihres Stücks und nach dem Spiel verbeugten sie sich wie Profis beim wohlverdienten Applaus des Publikums.

Um 19 Uhr ging es dann weiter, eine 6. Klasse war im Musiksaal zu hören, Schüler der 

7. und 8. Klassen musizierten in der mit Zuhörern gutgefüllten Pausenhalle, weitere 

8. bis 10. Klassen präsentierten sich im Festsaal des MRGs.

Auch hier war neben vielen Soloauftritten aus der ganzen Palette des Instrumentenangebots der Schule gemeinsames Musizieren zu sehen und hören, genannt sei hier der in der Pausenhalle von drei Violinen und einem Cello dargebotene Kanon von Pachelbel. Jeder kennt ihn, er löst einen "Ach-ja-genau" Effekt beim Zuhörer aus, doch Satt Hören an dieser wunderbaren Musik kann man sich nie.

Als Ensemble im Festsaal machten 10 junge Saxophonisten den Abschluss des Konzerts mit beschwingten Melodien von Duke Ellingteon und Herbie Hancock. Mit Foxtrott und Charleston brachten vier Querflötisten die Beine des Publikums in Bewegung.

Aus jeder Musikepoche waren Werke zu hören, z. B. aus der Barockzeit ein festlich intoniertes Trompetenduo, aus der Klassik ein von zwei Violinen mit Witz gespieltes  Rondo, aus Tschaikowskis "Jahreszeiten" die Monate "März" und "Dezember" sowie von Max Reger "Versöhnung" und "Hasche mich", alles Stücke, die gemäß ihrer Entstehung in der Zeit der Romantik sensibel und gefühlvoll am Klavier dargeboten wurden.

Virtuoses, mit Doppelgriffen und bis in die höchsten Lagen gespicktes Geigenspiel war zu bewundern, fetzige, leicht in die Ohren gehende Stücke für Saxophon oder Klarinette von noch lebenden Komponisten waren zu hören, dazwischen ein schön gestaltetes Gitarrensolo, ein Satz aus einem Konzert von Mozart für Waldhorn, musikalisch und technisch perfekt gespielt. Und da die meisten Schüler am MRG für sich das Klavier als Instrument gewählt haben, gab es natürlich dementsprechend viele Beiträge, elegisch gefärbte als auch gut gelaunte Stücke bis hin zum heiteren stilsicher gespielten Ragtime.

Eigentlich müssten an dieser Stelle alle Schüler namentlich genannt werden, jeder hätte es verdient, denn jeder war bestens vorbereitet, alle haben sich schließlich freiwillig zum Auftritt gemeldet.

 

So sei an dieser Stelle ein großes Lob an und für alle Musiker ausgesprochen, für einen über drei Stunden und an mehreren Orten gleichzeitig stattfindenden, aber bestens unterhaltenden "Musischer Abend".

 

 

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