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Empfang im Amberger RathausEndlich war der Zeitpunkt gekommen, auf den wir so lange gewartet hatten! Am Freitag, den 26.02.2016, versammelten sich die Schüler der Klassen 10D/E vor dem Max-Reger-Gymnasium, um im Rahmen des Frankreichaustausches die Reise nach Épernon anzutreten.  Die Busfahrt verlief ruhig, doch in der letzten Stunde vor der Ankunft war eine gewisse Anspannung spürbar. Nervös übten wir ein letztes Mal unser Lied Aux Champs-Elysées ein.

Wir wurden sehr herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt und aufgenommen. Noch am Abend der Ankunft konnten wir unsere Französischkenntnisse unter Beweis stellen. Da auch in Frankreich am Wochenende unterrichtsfrei ist, hatten die Gasteltern bereits schöne Aktivitäten für uns geplant. Die meisten von uns durften am Wochenende das Schloss in Versailles oder Paris entdecken. Am Montag trafen wir am Nachmittag unsere deutschen Mitschüler bei einer Stadtbesichtigung. Anschließend wurden wir im Rathaus empfangen. Am Dienstag besichtigten wir die Stadt Chartres und machten bei einer Rallye mit. Am Mittwoch fuhren wir nach Dreux und schauten uns die Chapelle royale an. Am Tag darauf kam das Highlight der Woche: Paris. Wir besichtigten die romantische Stadt von der Seine aus. Einige Stunden lang durften wir uns auch auf den Champs-Elysées aufhalten, die wir ja bisher nur aus dem Französischbuch kannten. Hier konnten wir den bereits gelernten Ausdruck „faire du shopping“ so richtig praktizierten. Am letzten Tag nahmen wir mit unseren Austauschschülern am Unterricht teil, um mit dem dortigen Schulsystem vertraut zu werden. Am Abend hatten die französischen Schüler eine Abschiedsfeier geplant. Doch glücklicherweise war das ja noch kein richtiger Abschied, da wir am Tag darauf nach einer ereignisreichen Woche die gemeinsame Reise nach Deutschland antraten. Nach einer musikalischen und sehr heiteren 13-stündigen Busfahrt wurden wir mit unseren Austauschpartnern von unseren Eltern empfangen. Den Sonntag gestalteten wir individuell. Die meisten französischen Schüler wurden gleich einmal mit einem bayerischen Schweinebraten vertraut gemacht. Die Knödel stellten für die Franzosen eine gewisse Herausforderung dar, da diese Konsistenz von Kartoffeln in Frankreich nicht bekannt ist. Mit den Soßen konnten sich die Franzosen auch nicht so sehr anfreunden.

 

Den Nachmittag verbrachten einige von uns beim Bowlen. Am Montag besichtigten die Austauschschüler unser Gymnasium. Nach einem Spaziergang in Amberg wurden die Gäste im Rathaus herzlichst von Bürgermeister Preuß begrüßt. Am Nachmittag betätigten wir uns alle zusammen sportlich. Am Dienstag besichtigten die französischen Schüler das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Sie durften auch die Nürnberger Innenstadt mit ihren schönen Geschäften erkunden. Die folgenden Tage verbrachten die Franzosen mit einer Stadtführung in Regensburg, der Besichtigung des BMW-Werks, einer Stadtführung in Nürnberg und dem Besuch des Dürer-Hauses. Am Freitag hatten unsere Gäste die Gelegenheit das deutsche Schulsystem kennenzulernen, indem sie mit uns in den Unterricht gingen. In der Französischstunde führten wir unsere vorbereitete Powerpointpräsentation über Bayern vor. Um einen Einblick in die bayerische Kultur zu geben, wurden Weißwürste und Brezen angeliefert. Am Nachmittag begleiteten uns unsere Gäste in den Tanzkurs. Sie hatten sehr viel Spaß. Am Samstag abend trafen wir uns alle zum gemeinsamen Abschiedsessen im Gasthaus Schloderer.

Als wir alle am Nürnberger Flughafen standen, begriffen wir, dass die Zeit des Austausches rasend schnell vergangen war und der Abschied nun unmittelbar bevorstand. Es flossen viele Tränen, da man sich bereits ans Herz gewachsen war und Freundschaften geknüpft hatte. Insgesamt kann man sagen, dass der rundum geglückte Austausch eine Bereicherung für uns war und die Motivation, die französische Sprache zu lernen, enorm gesteigert hat. Auch wenn es hin und wieder Verständigungsprobleme gab, kam uns stets die auf Gegenseitigkeit beruhende Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft sehr entgegen.

Zum Schluss möchten wir uns bei den Französischlehrkräften Frau Hösl und Frau Ziegler für die Monate lange Organisation bedanken. Unser großer Dank gilt auch Herrn Kober, der uns nach Frankreich begleitet hat.

Merci beaucoup!

 

Sofia Braun (10d)

Alexandra Schwartz (10d)

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