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Das Max-Reger-Gymnasium hat sein Schlagwerkinstrumentarium um ein "Glanzstück" erweitern können:

Ein neues Marimbaphon steht mit seinem wunderbaren Klang zum Spielen bereit, neben Pauken, Rock-Schlagzeug, Congas, Bongos und weiteren kleineren Schlagwerkinstrumenten.

 

Die Kategorie "Schlagwerk" ist inzwischen auch beim hoch angesehenen ARD - Musikwettbewerb vertreten. Musiker und Komponisten nehmen immer mehr Werke für diese Instrumente in ihr Repertoire auf, und Martin Grubinger, aus der TV Musiksendung "KlickKlack" bekannt und zur Zeit "der" Schlagwerker schlechthin, wirbelt um seine Instrumente und macht so richtig gute Laune und Lust, Schlagwerk zu spielen bzw. zu erlernen.

 

Zukünftige und jetzige MRG-Schüler können nun bei dem diplomierten Schlagwerker Florian Beer am Max-Reger-Gymnasium Privatunterricht nehmen und bei Bedarf auch an der Schule üben.

 

Ein tolles Angebot, denn wer hat schon Platz in seiner Wohnung für ein Marimbaphon.

 

Das MRG Open Air feiert 10. Geburtstag – mit diesem Gedanken im Hinterkopf fieberten das Max-Reger-Gymnasium, das Team und die Bands seit Wochen dem 11. Juli entgegen und letzten Freitag war es dann so weit. Pünktlich um 18.00 Uhr öffnete das MRG seine Pforten um seine Besucher mit guter Musik, gutem Essen und Trinken und guter Stimmung zu empfangen. Obwohl am Tag davor Unwetterwarnungen für Amberg herausgegeben worden waren, und somit das Stattfinden des 10. Open Airs eine Zeit lang auf der Kippe stand, baute das Team trotzdem motiviert am Donnerstag Bühne und Co. auf und auch die Gäste ließen sich von den dunklen Wolken am Freitag nicht abschrecken. Und wie man sah: nicht umsonst!

Um 18.30 ging es schließlich los mit der Premiere der neuen, schuleigenen Band „Morgan’s Crimson“. Mit rockigen, leicht poppigen Klängen legten die sechs Jungen und Mädchen mit gecoverten Songs ein Spitzen-Debüt hin und stimmten das Publikum bestens auf die nachfolgenden Bands ein. Mit ihrem Premierenauftritt hat „Morgan’s Crimson“ hoffentlich einen Grundstein für folgende Auftritte im Rahmen des MRG Open Air gelegt.

Im Anschluss daran gab es etwas ruhigere Töne zu hören von „Schusters Töchter(n)“. Mit wunderschönen, stimmlastigen Songs zeigte die Band, bestehend aus drei Mitgliedern, dass man auch ohne großen technischen Aufwand und mit einer einfachen Instrumentalbesetzung problemlos ein stattliches Publikum in seinen Bann ziehen kann. So kamen auch Zuhörer mit einem etwas sanfteren Gemüt voll auf ihre Kosten.

Mit „In Production“ als nachfolgende Band bahnte sich ein kleiner, interner Höhepunkt des Abends an. Die Band hatte letztes Jahr bei ihrem Debütauftritt gezeigt, was sie können und sofort das ganze Publikum mit ihren rockigen Coversongs begeistert. Als Folge dessen freute man sich natürlich auf das diesjährige Programm, das, ähnlich wie letztes Jahr, die Schüler wieder zum Mitsingen und Mittanzen animierte. Mit ihrem fetzigen Auftritt machte „In Production“ Lust auf noch mehr und so sind alle gespannt, was die schuleigene Band nächstes Jahr liefern wird.

Doch der Abend war noch lange nicht vorbei und so folgte auf Rock noch mehr Rock der absoluten Klassikerband „The Fuse“. Mit ihren Alternative-Rock Covern begeisterten sie die Menge und brachte vor allem Begeisterung für eingefleischte Rocker, die das Open Air ebenso besuchten. Mit dieser euphorischen Stimmung bei den Zuhörern „übergab“ die Band das Publikum schließlich an den diesjährigen Headliner, „Grögötz Weißbir“.

Mit eigenen und Coversongs zogen sie das Publikum von Anfang bis zum (leider viel zu frühen) Ende in den Bann, animierte sie zum Mitsingen und Mittanzen und entließ die feiernde Menge schließlich nach einem absoluten Spitzenabend, der dem 10. MRG Open Air in aller Art und Weise würdig war, in die Nacht.

Trotz allem Bangen und Zittern wegen des Wetters waren das Team, Besucher und die Bands nach diesem phänomenalen Abend glücklich und zufrieden und freuen sich auf nächstes Jahr, wenn es diesmal heißt: 10 Jahre Open Air!

„Dousamma“: Am Sonntag, dem 14. September, fand in Ursensollen das gleichnamige Volksmusikfestival statt – und das MRG war bei diesem Spektakel  mit dabei.

Neben kulinarischen Leckerbissen gab es Stände mit Kunsthandwerk und Instrumentenbau und über den ganzen Tag verteilt waren über dreihundert Musiker zu sehen und zu hören.

Auch unser Trompetenlehrer am MRG, Robert Vogel, präsentierte sein „Vogelhorn“, ein Instrument aus Holz, das von der Form her einem Saxophon ähnelt, aber wie ein Alphorn klingt. Robert Vogel hat dieses Instrument selbst erfunden und entwickelt. Nicht zu übersehen war und ist seine Liebe zum Detail: Allein Maserung und Holzfarbe sind faszinierend.  Diese wunderbaren, aus verschiedenen Hölzern gearbeiteten Instrumente gibt es bislang nur in der Oberpfalz und so auch am MRG zu sehen.

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54 Streicher versammelten sich zum Abschlusskonzert des dreitägigen Workshops „Orchesterluft am Max-Reger-Gymnasium“. Und alle musizierten nach bestem Können, angefangen von den Neulingen, die erst seit einem dreiviertel Jahr ihr Instrument lernen, bis hin zu den „alten Orchesterhasen“.  Diese schon erfahrenen Schüler leiteten in Registerproben die Jüngeren an und unterstützten so tatkräftig das Projekt der zwei Musikkollegen Ulrike Straub und Maria Anna Feldmeier-Zeidler. Heraus kam dabei ein schwungvolles Zusammenspiel der „Ode an die Freude“, der Eurovisionshymne und der „Tritsch –Tratsch – Polka, um nur einige Titel zu nennen. Der gewählte Zeitpunkt des Workshops erwies sich als ideal, da die Schüler ohne Termin- und Notendruckspielen und die Freude am gemeinsamen Musik-Machen erleben konnten. Im Konzert für Mitschüler und Lehrer stellten die 54 Streicher unter Beweis, dass Orchesterluft allen Spaß macht.

 

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