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So wie es Mr. Fogg mit seinem Diener Passepartout schaffte, in 80 Tagen um die Erde zu reisen, gelang es Schülern des Max-Reger-Gymnasiums zusammen mit Grundschulkindern in 55 Minuten einen ganzen Jahreszyklus der Natur zu erleben. 

Schon seit mehr als fünfzehn Jahren gibt es nun die Kooperation des May-Reger-Gymnasiums mit Grundschulen, eine Win-Win-Situation für alle Schüler und Lehrer. Im Profilfach Musik lernen die MRGler, sich in vielen Situationen nach außen hin zu präsentieren. Im Lehrplan der Grundschulen ist verankert, dass die Schüler auch außerhalb des Schulbereichs an Musik und Kultur herangeführt werden sollen.

So war es auch am 27. Februar. Thema des Projekts war der Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski und sein Zyklus "Jahreszeiten" für Klavier. Allein schon beeindruckt vom Festsaal des May-Reger-Gymnasiums und dem "Bühnenbild" (ein "Jahreszeitenbaum", gestaltet von den Kunstlehrern Anne Dreiß und Achim Krieg, dem Flügel und dem Portrait Tschaikowskis auf einer Leinwand) saßen die Grundschüler gespannt und äußerst diszipliniert, d.h. ohne einen Muckser zu tun, in den Zuhörerreihen.

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Bereits zum 11. Mal ist das "Musiktheater Animato" aus Wien zu Gast am Max-Reger-Gymnasium.

Und alle Jahre wieder sind die Schüler fasziniert von den Darbietungen der beiden Akteure, einer Opernsängerin und  eines Opernsängers, die gleichzeitig auch schauspielern, Regie führen, Kostümbildner sind, Bühnenbilder und Kulissen auf- und umbauen, d. h. eigentlich alles machen, was zu einer Oper gehört. 

Schon sind wir mitten im Operngeschehen: Die Schüler dürfen Rollen übernehmen und werden mit wenigen Mitteln vortrefflich verkleidet.

So stehen Schüler der 5. Klassen als König, Kluge oder Mauleselmann in der Oper "Die Kluge" von Carl Orff auf der Bühne. 

In den 6. Klassen geht es im "Freischütz" von Carl Maria von Weber um Max, der um Agathe wirbt, dessen Situation sich aber derart zuspitzt und seine Liebe in Gefahr bringt, dass er sich von Kaspar zum Bösen verleiten lässt und in die Wolfsschlucht kommt, um dort Freikugeln zu gießen. 

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In diesem Schuljahr fand der "Musische Abend" am Max-Reger-Gymnasium wieder in seiner traditionellen Form statt: Alle, die ihr Können am Instrument zeigen wollten, durften an diesem Abend auftreten, und es meldeten sich knapp 200 Schüler.

Der Reigen begann um 18 Uhr für die 5. und eine 6. Klasse. Für das Konzert der 6. Klasse mussten die Zuhörer zwar in den 4. Stock steigen, doch oben angekommen, durften sie die Musik im wundervollen Ambiente des Meditationsraums genießen.

Im Musiksaal und Klassenzimmern starteten die 5. Klassen. Vor vollbesetzten Zuhörerreihen begann jede Klasse den Abend mit einem gesungenen Kanon, fein herausgeputzt, so wie es sich für ein Konzert gehört, und mit vor Aufregung roten Wangen. Danach durfte jedes Kind seine Interpretation am Instrument darbieten. Und es wurde nicht nur einzeln musiziert, viele fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen, ob vierhändig am Klavier, als Klarinettenduo, Saxophontrio, oder kleines Geigen- und Cello-Orchester, so ganz nebenbei ein großer Beitrag zur Bildung einer guten Klassengemeinschaft.

Nicht nur die Musik jedes einzelnen 5.-Klässler war gelungen, nein, jede einzelne Präsentation war perfekt: Alle Schüler nannten deutlich Titel und Komponisten ihres Stücks und nach dem Spiel verbeugten sie sich wie Profis beim wohlverdienten Applaus des Publikums.

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Nein, ganz sicher nicht „muh“. Fantastische Musik, das macht sie, wie man am Oberstufenkonzert der Q11 und Q12 am 21. Januar 2015 im Festsaal des Max-Reger-Gymnasiums sehen oder eher hören konnte. Dort gaben 14 Schülerinnen und Schüler aus den Additum-Musik-Kursen(Musik Additum, das bedeutet – wie der Stellvertretende Schulleiter Herr Georg Meyer zu Beginn so schön sagte - , dass die Schüler eines solchen Kurses neben theoretischen Musikkenntnissen auch "besonderes Talent im Spiel  auf einem Instrument "aufweisen müssen)  ihre einstudierten Stücke von "Bach bis zur Gegenwart " zum Besten und ernteten dafür gebührenden Applaus vom Publikum, das sich weniger durch Quantität, dafür umso mehr durch Qualität auszeichnete. Die Beiträge der Solisten zeugten jedoch von beidem, besonders erfreulich war auch die Vielfalt der Instrumente. So wurde nicht nur  auf Geigen gespielt und in die Klaviertasten gegriffen. Auch auf dem Violoncello, der Querflöte, dem Saxophon und sogar der Orgel (wie schön, dass es im Festsaal der Schule dieses Instrument gibt) wurden Wohltaten für die Ohren vollbracht.

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Als krönenden Abschluss des Jahres bezeichnete OStD Wolfgang Wolters die drei Weihnachtskonzerte des Max-Reger-Gymnasiums. Und tatsächlich verstanden es die jungen Musiker und Ensembles, musikalische Höhepunkte zu setzen, die ein eindrucksvolles Zeugnis von der Qualität musischer Bildung am MRG ablegen konnten. Die ersten beiden Konzertabende fanden im Festsaal des Gymnasiums statt. War der äußere Rahmen auch kleiner als beim letzten, abschließenden Konzert im Kongregationssaal der Pfarrei St. Georg, so waren die Beiträge doch keineswegs von geringerer Überzeugungskraft: Konstanze Frauendorfer (8c) präsentierte sich als vielversprechendes Geigentalent; ihre Darbietung des 3. Satzes aus Dvoraks Sonatine in G-Dur op. 100, begleitet von Antonia Schlosser (10c), konturierte sehr klar die charakteristische Mischung aus schwankhafter Leichtigkeit und melancholischer Tiefe. Am Saxophon überzeugte Larissa Kautz (Q11) mit ihrem fantastisch-lyrischen Ton: äußerst ausdrucksstark gestaltete sie die Aria von Eugène Bozza, die so eine ganz farbige Emotionalität gewann. Mit Henry Farmers „Hope told a flattering tale“ bewies die Geigerin Magdalena Urban (10d) ihre große Begabung; mit spieltechnischer Flexibilität und einem hohen Maß an analytischem Verständnis konnte sie Charakter und Textur des Werkes mit erstaunlicher Leichtigkeit lebendig werden lassen. Der junge Cellist Daniel Galperin (10c) faszinierte mit seinem samtig-weichen Ton bei Gabriel Faurés Élégie in c-Moll op. 24. Das wahrhaft elegisch-klagende Melos dieses bewegenden Werkes wusste Galperin brillant auszugestalten. Die Flötistin Lisa-Marie Holzschuh (Q12) zauberte sphärisch-betörende Klangwelten in den Saal: ihre Interpretation von Ian Clarkes „Hypnosis“ bestach durch die sehr intelligente und technische beeindruckende Herausarbeitung des träumerisch-phantastischen Elements. Den Charme der späten Wiener Klassik versprühte Jakob Galperins (Q11) Darbietung des 1. Satzes des Klarinettenkonzerts in B-Dur von Joseph Leopold Eybler. Seine Virtuosität gepaart mit verständiger Empathie hinterließ beim Publikum einen bleibenden Eindruck. Unter den Ensembles ist vor allem das Querflöten-Trio Lisa Marie Holzschuh, Anna Maria Götz und Lisa Hoffmann (alle Q12) hervorzuheben. Feurig-spritzig, aber ohne belanglose Effekthascherei interpretierten sie das „Spanische Rondo“ von Leroy Ostransky; das Oszillieren zwischen leidenschaftlicher Dramatik und beinahe eruptiver Vitalität herauszuarbeiten, gelang den jungen Musikerinnen in bestechender Weise. Herausragend auch der gemeinsame Auftritt von Chor und Orchester der Unterstufe. Unter der Leitung von StD Wolfgang Herrneder und Ulrike Straub vereinten sich die beiden jungen Ensembles zu dem strahlenden Medley „Sing joy Christmas“ von Mark Hayes; das interessante Arrangement festlicher Weihnachtsmelodien präsentierten die Kinder mit erfrischendem Esprit, der einfach anstecken musste.

Den dritten Konzertabend im wundervollen Kongregationssaal eröffnete das MRG-Orchester unter der Leitung von StDin Maria Anna Feldmeier-Zeidler. Mit zwei Sätzen aus Joseph Haydns Sinfonie Nr. 101 in D-Dur präsentierte sich ein gewaltiger Klangkörper in Bestform. Das differenzierte Zusammenwirken der einzelnen Register, die intonatorische Exaktheit der Streicher und die Strahlkraft der Bläsergruppe, all das ließ sehr schnell vergessen, dass hier eigentlich ein Schüler-Orchester musizierte! Einen kammermusikalischen Beitrag von stiller Privatheit dagegen boten Martin Lyko (Blockföte, 10d), Magdalena Urban (Violine, 10d) und Adela Solarova (Klavier, 10a) dar: Mit dem 1. und 4. Satz aus Georg Philipp Telemanns Triosonate a-Moll evozierten die Schüler ein wunderschön-intimes Klangbild. Einen stilistischen Kontrapunkt setzte das Saxophon-Ensemble unter der Leitung von Elke Beer. Unter den drei ganz unterschiedlichen Beiträgen gefiel besonders Bernd Franks swingendes Arrangement des Weihnachtsliedes „Fröhliche Weihnacht überall“. Angeleitet vom Dirigat von StR Thomas Prechtl brachte das Blechbläser-Ensemble festliche Stimmung dem Publikum entgegen. Mit Peter Tschaikowskis „Marsch der Zinnsoldaten“ und „Blumenwalzer“ zeigten die Schüler, wie Blasmusik klingen kann: klare Intonation, elegante Tongebung und strahlender Glanz waren wie geschaffen, den Abschluss des Konzertabends und damit der Konzertreihe vorzubereiten. Wie gewohnt oblag dieser dem Gemischten Chor des Max-Reger-Gymnasiums. Unter der engagierten Leitung von OStRin Michaela Treese boten die jungen Sänger Chormusik vom Feinsten: Ob kraftvolle Dynamik beim „Resonet in laudibus“ von Chester Lee Alwes, hymnische Klarheit und Luzidität bei Andreas Hammerschmidts 6-stimmigen „Schaffe in mir, Gott“ oder rhythmische Agilität im 8-stimmigen Werk „Fides nostra victoria“ von Christian Matthias Heiß – was hier geboten worden ist, lässt sich vielfach nur in professionellen Kategorien bewerten! Insgesamt machten alle drei Konzerte und jeder einzelne Beitrag bewusst, wozu Schülerinnen und Schüler fähig sind, wenn Schule Talente fördert und Begeisterung für die Musik zu wecken vermag: Ein Kompliment an alle, die diese Begeisterung weitergegeben haben!

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