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„Samiel, Samiel, komm herbei!“ …. Dunkel, gruselig, unheimlich geht es zu im Festsaal des Max-Reger-Gymnasiums. Irrlichter funkeln, Pferdegetrappel ertönt, ein schwarzer Eber rast über die Bühne (auf einem Skateboard), Raben schwirren um den Bösewicht Kaspar. Äste knarzen und brechen entzwei. Dazu ertönt ein ganz besonderes Intervall, ein Tritonus (d.h. zwei Töne haben den Abstand von drei Ganztönen), der als „diabolus in musica“, als Teufel in der Musik gilt. Der Komponist Carl Maria von Weber charakterisiert damit Samiel, den Teufel, der sich die Seele von Max, einem verliebten Jägersburschen, holen will. 

Wieder einmal war das Wiener Musiktheater Animato zu Gast am Max-Reger-Gymnasium und entführte die 6. Klassen in die romantische Oper „Der Freischütz“ und die 5. Klassen in die Geschichtenwelt Carl Orffs, „Die Kluge“.

Meisterlich verstanden es die zwei Künstler der Opernwerkstatt, die Schüler in die Aufführungen einzubeziehen.

Die Irrlichter waren ganz schlicht Taschenlampen, aber eben zur rechten Zeit mit der richtigen Anleitung eingesetzt im dunklen Raum.

 

Mit einfachsten Mitteln, mit entsprechend schönen Umhängen und Kleidern verwandelten sich die Schüler in Jäger und Könige, in Eselmann und „die Kluge“. Die Rolle des ehrwürdigen Eremiten im „Freischütz“ wurde an einen Lehrer vergeben.

Und so ganz nebenbei erzählten die zwei Sänger den Schülern etwas über die Komponisten, die Zeit der „Romantik“ und die Oper an sich. Im „Freischütz“ duftete der Wald, herbeigezaubert durch den Klang der Waldhörner, in einem Königspalast befand man sich in der Oper „Die Kluge“. Hier durfte ein Tänzchen auf der Bühne natürlich nicht fehlen. Und zur Überraschung so mancher Schüler standen sie plötzlich auf der Bühne und konnten, dank der Anleitung der Opernleute,  im Takt eines Bauerntanzes  richtige Schritte ausführen. Durch einfache Requisiten verwandelten sich die Akteure: grau ist der Esel, also bekommt der Eselmann einen grauen Umhang. Der König hatte seinem Stand entsprechend einen festlichen purpurroten Umhang.

Das Gelingen der schauspielerischen Leistungen aus den Reihen der Schüler und die fröhliche  Stimmung im Allgemeinen war allein dem Elan und pädagogischen Geschick der zwei Theaterleute aus Wien zu verdanken, die Opern waren einfach, um im Jargon der Jugendlichen zu sprechen, super rübergebracht.

Und wie es sich für ein musisches Gymnasium gehört, die von ihren Musiklehrern gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler traten als "Chor der Brautjungfern" auf, schmetterten den "Jägerchor" und mit Wonne das Spottlied der drei Strolche.

 

Fazit: Diese Operninszenierungen waren rundum gelungen!

 

 

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