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Traditionell wartete das Max-Reger-Gymnasium mit drei Konzerten im Frühsommer auf. Wie jedes Jahr fanden die ersten zwei Konzerte im Festsaal der Schule statt. Das dritte Konzert fand im Stadttheater statt. Der erste Teil mit Werken von Max Reger, da dieses Jahr anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger für die Schule ein besonderes Jahr ist.

Das erste Konzert war geprägt von solistischen Beiträgen auf Saiteninstrumenten. Am Violoncello brillierte Theresa Urban, 9c, am Klavier begleitet von ihrer Klassenkameradin Christina Bader. Der erste langsame Satz einer Vivaldi Sonate verbreitete eine elegische Stimmung, im zweiten Satz, ganz wie es die barocke Aufführungspraxis fordert, musizierten die beiden frisch und fröhlich. Lisa-Maria Geitner, 9c, Violine, und Antonia Schlosser, Q 11, Klavier, folgten in ihren zwei Sätzen einer Sonate von Leclair dem gleichen Prinzip, beide Schülerinnen arbeiteten alle Details fein heraus, barocke Spielfreude war zu hören. Laura Peter, Violine, und Doris Schwager am Klavier, beide ebenfalls 9c, gestalteten schwungvoll und mit Esprit einen Ungarischen Tanz von August Nölck, Melodie und Rhythmus ließ die Zuhörer mitschwingen. Virtuose Beiträge auf der Geige, technische Schwierigkeiten bereiten offenbar keine Mühen, lieferten auch Teresa Kederer, 6a, in einem Satz des G-Dur Konzerts von Vivaldi und Theresa Frauendorfer, 8c, mit einem Konzertsatz von Friedrich Seitz, begleitet von ihrem Bruder Andreas, 9c. An dieser Stelle ist hervorzuheben, dass sich viele Schüler zusammenfinden, gemeinsam musizieren, im Duo oder auch in kleineren Ensembles. Musik verbindet, bringt Freundschaften.

Dies wurde auch deutlich im Gitarrenquartett (David Haas, 8b, Philipp von Ciriacy-Wantrup, Lena Ibler, 8c, Dominik Raschke, Q 11), das dem Abend einen rockigen, doch ruhigen Anstrich gab. Hier einzureihen ist auch der Song "Faded", gut intoniert und mit einer schmiegsamen Stimme dargeboten von Naszli Aliyzada, 6c.

 

Solistische Beiträge brauchen einen Rahmen: Der Unterstufenchor eröffnete unter der Leitung von StD Wolfgang Herrneder den Konzertreigen. Wer kennt nicht die Geschichte von Mowgli und seinen Freunden Balu und Baghira. Naszli Aliyzada erzählte sie, begleitet von Bildern aus dem Film, und mit fünf Liedern daraus konnte das Publikum eintauchen in das Geschehen. Der Chor begeisterte: lupenreiner mehrstimmiger Gesang, Freude an Überraschungselementen und stimmlichen Gags, mit und am Klavier meisterhaft geführt von Wolfgang Herrneder. Den Schlusspunkt des Konzerts setzten  die Schulstreicher. Frau Ulrike Straub, die das Orchester leitet, hat sich wieder etwas besonderes einfallen lassen. Nachdem die jungen Musiker mit vollem Herzen "Over the Rainbow" musiziert hatten, entführten sie die Zuhörer in eine Schreibstube der 50er Jahre. Im "The Typewriter" von Leroy Anderson bereicherten zwei Schreibmaschinen mit ihrem Tipprhythmus und Klingelmechanismus den Streicherklang. Mit hör- und spürbarer Freude an der Musik entließen Chor und Orchester gemeinsam das Publikum: Als Gute-Nacht-Gruß ertönte "The Lion sleeps tonight".

Auch der zweite Konzertabend war sehr abwechslungsreich. Mehrere Ensembles und Solobeiträge führten die Zuhörer durch die Musikgeschichte. Mit weitschwingenden Melodiebögen und einem runden Ton brachte Maximilian Meier, 10d, auf der Klarinette die Spätromantik nahe. In diese Zeit ist auch der Komponist Ten Have einzuordnen, in dessen Allegro brillante Ronja Rosemann, 9b, große Fingerfertigkeit auf der Violine zeigte. Ebenso technisch gewandt  intonierte Katrina Heckmann, 8c, das einzige Barockwerk an diesem Abend. Zu zweit am Flügel ließen Celine Schüll und Christoph Albertin,9c, den Militärmarsch von Schubert so erklingen, dass die Zuhörer vom Rhythmus gepackt auf ihren Sitzen fast mit marschiert wären. Eine andere Variante von rhythmischer Furore zeigte Fabian Wagner, 10a. Sein Boogie riss die Zuhörer mit, ließ den Atem anhalten. An diesem Abend waren auch echte Ausnahmetalente zu hören: Daniel Galperin, Q 11, begleitet von seiner Oma, einer ausgebildeten Pianistin, spielte einen Satz aus einer Brahms-Sonate, ein mit allen Schwierigkeiten gespicktes Werk, für Daniel als mehrfachen Preisträger von "Jugend musiziert" kein Problem. Er zeigte alle klanglichen Seiten seines Cellos. Ebenso sind die Brüder Eric und Robin Engel, 9b, herauszuheben: Sie erhielten im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den 2. Preis. Perfekt im Zusammenspiel und musikalisch ausgereift musizierten sie sehr anspruchsvolle Duos von Antoine de Lhoyer und Manuel de Falla. Als Tango-Trio mit der ungewöhnlichen Besetzung Violine, Gitarre und Cello, Konstanze und Andreas Frauendorfer, Theresa Urban, 9c, überraschten die drei mit schönen Arrangements, eine wunderbar musizierte Einladung zum Tanzen. Den Rahmen des Konzerts gestaltete ein Streichquartett, Theresa Frauendorfer und Antonia Keppler, Violine,8c, Franz Schottenheim,7b, Theresa Urban, 9c, mit teils gefühlvoll und teils beschwingt gespielten, ins Gehör gehenden Melodien. Passend zum Beginn des Konzerts konnte sich das Publikum durch ihr Spiel gleich in einen musikalischen "Flow" versetzen lassen. Nach der Pause fanden sich die Zuhörer in den 30er Jahren wieder: das Querflötenensemble unter der Leitung von Iwona Simonides, aus 12 Schülern bestehend, spielte mit absoluter Prägnanz, Intonation und Stilsicherheit Salonmusikzeit aus dem 19. Jh.  Anders als im ersten Konzert, aber auch mit einem Ohrwurm, wurden die Zuhörer nach Hause geschickt. "Mister Sandman" war das letzte Stück des Sax Reger Ensembles, Leitung Elke Beer. Schwungvoll, ins Blut und Herz treffend, wieder war in der gehörten Musik die Begeisterung der Schüler am gemeinsamen Musizieren zu spüren.

Musik, gemeinsames Musizieren am Amberger Max-Reger-Gymnasium, für Schüler und Eltern jedes Mal ein Highlight.

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