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Talente blühen oft im Verborgenen und es ist auch Aufgabe der Schule, diese zu wecken. Das P-Seminar Deutsch des Max-Reger-Gymnasiums unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel hatte sich dieses Ziel im Bereich des kreativen Schreibens gesetzt und man begab sich auf die Suche in der eigenen Schule. Um die literarischen Begabungen unter den Schülern zu entdecken und ihnen im Anschluss eine Plattform für ihre schriftstellerischen Leistungen zu bieten, wurden alle MRG-Schüler aufgefordert einen Text zu verfassen, aber nicht auf die im Deutschunterricht in der Schule in der Regel praktizierte Art und Weise, mit strenger Themenvorgabe und Schulnoten. Vielmehr sollte ein kreativer Raum geschaffen werden, in dem sich die Schüler selbst erproben und ihre literarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.

Das heißt, jeder konnte sich die Textart aussuchen, in der er sich am wohlsten fühlte. Themengebiete waren dabei als Impulsgeber: Traumwelten/Heimat/Erinnerungen/ Zukunftsträume. Den besten Werken, die dabei entstanden sind, wurde in Form eines Leseabends eine Bühne geboten. Das passende kultiviert-elegante Ambiente lieferte der Club „La Vida“, der von den Schülerinnen mit einer sehr einfallsreichen, literarisch ausgerichteten Dekoration aufgepeppt worden war, die der enthemmten Kreativität auf der Bühne den entsprechenden Rahmen verschaffte. So begeisterte das Gesamtergebnis alle, die dabei gewesen waren. Kunstvolle und melancholische Gedichte, tiefsinnige Poetry-Slams und lustige Kurzgeschichten wurden im Wechsel mit musikalischen Darbietungen einiger MRG-Schüler von den jeweiligen Verfassern selbst vorgetragen. Die Themen waren dabei so vielfältig wie die Schüler selbst: Über eine Ode an unser Heimatland, Poetry Slams über den inneren Schweinehund, die eigenen Zukunftsträume oder den Sinn des Lebens und Kurzgeschichten aus dem Alltagsleben bis hin zu nachdenklichen politischen Statements war alles dabei. Die Zuhörer waren überrascht, mit welchem Einfallsreichtum und welcher Tiefe die Schüler ihre Gedanken zu Papier gebracht hatten. Unterstützt wurden die Textdarbietungen durch eine herausragende Moderation der P-Seminaristin Nina Lehner, die souverän und schlagfertig durch den Abend führte. Beendet wurde das literarische Event wiederum durch eine Teilnehmerin des P-Seminars, Sophie Liebl, die in einem beeindruckenden Poetry Slam höchst philosophische Gedanken zum Thema „Ein Glas zu viel“ präsentierte. Diese lebhafte Mischung aus Text- und Musikbeiträgen, aus ernsten und humorvollen Passagen machte den Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis für zahlreiche Zuschauer und -hörer, die mit ihrem abschließenden Applaus die Mühen der Schüler honorierten und damit den endgültigen Beweis erbrachten, dass es sehr lohnenswert sein kann, den Schülern im Deutschunterricht auch mal Freiheiten zur kreativen Entfaltung zu geben. Da die Schüler auch über das Programm dieses Abends hinaus sehr viele gelungene Texte einreichten, die es ebenso wert sind, entsprechend gewürdigt und veröffentlicht zu werden, wird das P-Seminar im Laufe des zweiten Schulhalbjahres ein Buch mit den besten Schülerarbeiten herausgeben.

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